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balöri, ein du mmer Mensch; barlotscha, galle rt, freudig,
aufgeräumt; spausa, die Braut, späuslig, der Bräutigam;
den Nasenlaut hört man in sto, gö. Id" u. s. w.;
den Quetschlaut tsch in etsch a, etscha s, etwa, etwas,
in männtschi , mägdschi, Männchen, Mädch en. — Gleichwol
dürfen wir nicht vergessen, dass im Montavon, im
Silberthale nämlich, sowie in dem anstossenden tiro lischen
Patzna un auch wa lserisc he, also rein deutsche
Niederlassungen erwähnt werden, deren Urs prung wie
der der übrigen ins 13. und 14. Jahrhundert fällt.
Der Vorarl b erger ist bekanntlich ein wanderlustiger
Mensc h, der Montavoner aber der wanderlu stigste;
fast ein Drittel der Thalbewohner (bei neunt ause nd)
geht jährlich in me hrerlei Gestalten in’s Ausl and. Etwa
um Lichtmess machen sich die Mau rer und Gypser auf
die Beine und ziehen nach Frankreich und in die wälsc he
Schweiz, um den reichen Galliern und Helvetiern ihre
Paläs te zu bauen. Ihnen folgen, sobal d der Schnee
ge schmolzen , zahlreiche Haufen von Jun gen, welche auf
die grossen Verdingstätten von Eaven sburg und Leutkirch
in Württemberg oder nach andern Orten jener
Gege nd wandern, wo von Licht mess an von den Bauern
weitum her die Hirtenbuben gedung en werden und zwar
je für eine Sommerszeit, so dass die Zuzügl er im Spätherbst
mit ihrer Errungenschaft wi eder in’s He imatthal
zurückpi lgern können. Im schönen Monat Mai stellen
sich die Sens enhänd ler ein im Glarnerlande, Appenzellschen
der Schweiz und all enthalben in Bai ern und
Schwaben. Zur grösseren Ehre und genauern Charakteristik
dies er Sensenmänner muss noch erwähnt werden,
dass sie sich durch merklich vornehmere Geberde,
Haltung und Sprache vor den anderen Auswander er n
des Thales vorthei lhast auszeichnen. . Auch die Mädch en Mädch en