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. grösseren Städt e der Monarchie: Agram, Peterwardein,
. Temesvar, Szegedin, K aschan, Ofen, Pesth, Pressburg,
. Graz, Wien, Brünn, Prag, w erden allherbstlich von ihnen
• befahren. Doch auch München, Ulm, Augsburg, Tü-;
binge n, Stuttgart, Carlsruhe, Mannhe im, ja selbst man-1
cher grössere und kleinere Ort des deut schen Nor den
, und Nordw esten sind von den Montavonern gesuchte
L und gepriesene Krautschnittstationen. Einzelne trage n
• den Hobel sel bst bis nach Holl and, bis nach Amst er-)
dam, Rotterdam, Antwerpen, in die wallonischen La nde,
- nach Brabant, Hennegau, Luxemburg und in das lieb e,
? ehemals so recht gutdeut sche Elsass, nach Kolmar und
1 Stras sbu rg. Man will übrigens behaupten, dass die
t Züge der Montavoner Krautschneider an Ausdehnung
1 eher ab- als zunehmen; noch vor zwanzig Jahren setz-■
ten etlich e Ve rwegene bei Belgr ad über die Save und
s streiften bis vor die Thore Stambuls, und . massenhaft
sanke n die türkischen Kabishäupter unter Montavon’s
- vielschneidigem Hob el. Zur selbe n Zeit führt en sie
1 a usser Hobel und Marendsack noch zwei mächtige Holz-
sch uhe mit, in ein kirschblütenweisses Tüchlein ein ge-
bu nden; diese Schuhe benutzten sie, um das geschnit -
e tene Kraut fest in die Tonnen einzu s tampfen.
. Es wurde oben kurz erwähnt, dass sich die k raut-
schneidenden Montavoner in das im Her zen Europas
e auserkorene Länder gebi et so zie mlich friedlich theilten;
t, mit dem soll aber nicht ges agt sein, dass nie unliebr
same Misshelligkeiten wegen Grenzverletzungen, Ann ecr
tirungen (ins Gäu go“, sagt man von solchen Uebern
griffen im Kra utsch neide r- Idiom), V ertragsbrü chen u. s. f.
d vorgekommen wären. So kam just im laufenden Jahre
n beim k. k. Bezirksamte in Sch runs, folgende Civilkla ge
n vor: A. verklag t den B., weil dieser dem Er stem, der 11*