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darüber im Kloster ausgezeichnet: „Die Klosterfrauen
floh en bis auf zwei, nämlich die Frau Subpri orin Sabina
Hir sch auerin und Frau E lisabetha S chmidin, die
zwei Aeltesten. Da sind, so heisst es, die Schweden
in unserem Kloster Meister gewe sen, haben aber kein
Leid zugefügt, wohl aber die Herre n von Bludenz, welche
uns gezwungen, wider alle Billigkeit 1000 Gulde n und
eine sch öne Kuh herz uge ben. Daram haben wir müs sen
unser Silbergeschmeid verkaufen.« In Folge dessen
und wegen der schwedischen Brandsteuer und Einquartirungen
entstand en Streitigkeiten und Processe zwischen
dem Kloster und der Stadt. Der Bischof Johann VI.
von Chur, von beiden Par teien zum Schiedsrichter erwählt
, glich den Span durch eine Co mmission zu Chur
am 15. Oktober 1648 aus.. Diese Ausgleichung wurde
am 14. Juli 1668 vom K. Leopold I. bestätig t.
Auf der Ebene neben dem Kl oster stand eine
gross e Linde. Hier wurd en die März-Gerichte, vom
Grafen Al brecht von Werdenberg 1382 eingeführt , bis
zum Jahre 1657 abgehalten. Jährlic h versammelte
sich an einem M ärztage das Volk von Sonnenber g und
Montavon unter der Li nde. Hier' wurden die Volks
vorstände gewählt; hier konn te jeder seine Kl agen anbrin
gen, hier habén die Richter auch sogleich Recht
gesprochen.
In Blu denz se tzen wir uns Abends in dem gestern
so schn öde verschmähten von Tirol kom menden
Eilwagen, der uns wohl erhalte n nach Feldkirch bringt.