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8. Zur stete n, immerwährenden Festha ltung dieser
besonderen Freiheiten hat der Graf angeordnet, dass
nach Abgang des Herm, der zu Feldkirch gewaltig
ist oder regiert, die Bürg er und die Stadt k einem
Erben, Nachkommen oder einem a ndern Herrn, weder
sc hwören noch huldi gen sollen, bevor er diese Freiheiten
der Stadt beschworen hat. Nach d ieser Beschwörung
so llen die Bürg er und die Stadt schwören, huldigen und
gewärtig sein mit der oberwähnten S teuer, mit Gerichten,
Diensten, Reise n oder Krieg szü gen etc.
9. Wenn aber der eine Theil diese verliehenen
Re chte und Freiheiten übertreten oder verletzen und der
ander e diese Verletzung nicht auf sich ber uhen las sen
wollte, und dann beide Theile sich nicht gütli ch ausgleichen
k önnten, so haben beide binne n 14 Tagen
mit ihren Briefen und Urkun den vor dem Bürger meister
und kleinen Rathe der Stadt Züric h zur Austragu ng
der Stre it sache zu er scheinen, und wenn die nach beidtheiliger
Rede und Gegenr ede rechtlich erka nnte Uebertretung
oder Verletzung innerhalb der nächsten vier
Wochen gegen den Verletzten nicht gut gem acht und
abgethan ist, so sollen — wenn die Rechtsverletzung
vom Herrn a usgega ngen, oder derselbe in den bestimmten
14 Tagen nicht in Zürich erschienen ist — die Bürge r
und die Stadt mit Leut und Gut etc. an das heilig e
römische Reich gänzlich und ewig lich verfallen sein;
sind aber die Bürger und die Stadt gegen des Grafen
Erben und Nachkommen die S chuldigen , so sind sie
dies er ihnen gnä dig verliehenen Freiheiten verlustig.
Ferne r wird vom Grafen ausdrücklich beigefügt ,
dass er diese Gnade und Freiheiten nur insofern gegeben
habe, als er ohne ehel iche Leibeserben abging e;
so llte er aber noch Leibeserben erhalt en, so sollen diese diese