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nun unbe völke rt und öde. Der geistliche Baumeister
hat seitdem auch das Zeitliche gesegnet.
Balzer s (Palazole s) unter der Luziensteig am
Fuss der Mitt agspitze « wird urkundlich zuerst erw ähnt
im Zi nsrodel des B isthums Chur, de ssen Abfassu ng
zwischen das 9. und 11. Jahrhun dert fäl lt. Zu Balzers
gehört die Nachbarschaft Mels (Meilis) und Lida, welches
in einem engen Thale auf dem Rücke n des Blbergs
lag. Die Bewohner von Lida siede lten sich später
in Mels und Balz ers an, weil es auf dem Gebiet der
drei Bünde lag und Reli gion und Politik eine Ue bersiedelung
auf das diesseitige Gebiet nöthig machten.
Die Pfarre i zu Balzers besass das Kloster Churwaiden,
bis es dieselbe im Jahre 1305 mit Bewilligung des
Bis chofs Sifrid gegen die näher gelegene zu Felsberg
austauschte. .
Das Postwirthshaus in Balzers ist von jeher gerühmt
wegen Küche und Kell er; edle Liechtensteiner
Weine, Geflügel und schmackhafte Forellen aus den
benachbarten fis chre ichen Bächen feh len nie.
Von Balz ers nach Feldkirch haben wir 5 Stunde n
zu gehen, durch lauter schöne Landschaf ten. Weingelände
und Kornfelder, grosse Baue rnhäu ser an der Strasse, |
zerfallene Burge n auf den Hö hen. Der Rhe in, hie und
da von Reihen hochstäm miger Bäume umgebe n, erglänzt
hell im Thal; links thürmen sich über grünen Alpen
wiesen die schroffen Zacken des Sentis-Gebirges im
Kant on Ap penzell empor , recht s begle itet uns die Bergkette,
deren hö ckster Punkt, „ die drei Schwestern , in
malerischer Form weithin über den Bodensee und in
die oberschwäbische Landschaft hineinragt. J .
Triesen (Trisun), ein sehr alter Ort, an geblich