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mens sche int Clapprasira t) bei Schlinig, wohl für Ca luvrusura
anzusehen.
Eine andere Form die ser Art ist Clavenna, jetzt bei den
Deutschen Cl även, bei den Nätern aber Caluvuna, was im Pu-
sterthale zu Golb un geworden ist. Außer diesem Clavenna , wel
ches schon zu den Zeiten der Römer vorkömm t, * 2) gehört hie her
auch das in der Tab. Peut. erwähnte Clunia, welch es in der
Nähe von Feldkirch im Vorarlberg lag. Es muß rätisch Ca-
lunia g eheißen haben und von verschwisterten Deriv aten sind in
der Gegend, außer den oberw ähnte n Caluna, Calunica, C alum-
nusta , Galina, Tschalenga, Gallmist, noch übrig Schlüns, Schlins,
in den U rkunden Slines, Sclines 3 4)und Latterns, ehemals
Glatterns. ,l) In einer Urkunde von 1178 5 6)wird ein Mons
Clauturnis verschenkt, der in der Gegend von Schlins und
Gözis gelegen seyn muß. Es ist gewiß nichts anderes, als die
ältere Form von Glatterns, welche deutlich zeigt, daß das e in
Schluder ns wie in Laterns aus einem frühern น hervorgegangen
und die rätische Form Caluturnisa gewesen sey. c) Deriv ate mit
9 Beda Weber 3. 356.
2) Peuting. Tafel; Itin erarium. Auch bei Paul Diaconus. Cala-
Venn a in Eng dine nurd in einer Urkde. v. 1192 (Horm. s. W. 2, 211)
erwähnt.
ß) Sehr oft bei Neugart, Eichhorn und Hormapr, Die Schreibu ng
Slienes, Sdienes soll wohl der Ausspr ache Schlünes entsprechen. Zuwei
len auch Selienes.
4) Noch im Jahre 1408. Neugart Nr. 1168.
5) Eichhorn S. 62. in in onte Clauturni. Dieß ist nicht als Gen itiv
von CI autumns, sond ern als Ablativ von Clauturnis anzusehen. Mau
möchte übrigens versucht seyn, nach Analogie dieses Namens bei Glaris,
Calanca, Clavenna น. f. w., rätische F ormen wie Calau risa, Calaunica,
Calauvuna vorauszuse t zen . Selaunes in dem Testament Bischof Tello'S,
wenn es wirklich statt Schlaunes — Calunisa steht, führt auf dasselbe.
บ und au wechseln im Etruskischen in der Stammsylbe häuf ig. Thur
und Thaur sind ide ntisch; Saut urinial bei Verm. S. 311 Nr. 377 / 378,
Sautlaini S. 304 kommen vom Thema Suth, Sut, Tauturia, eben d. S. 255
vom Stamme Tut n. s. ท). In der Derivation wissen wir kein sicheres
Beispiel dieses Wechsels ; denn Fraunisa bei Lanzi läßt sich ebens o gut
für Fer a-unisa als für Fer aunisa ansehen. Die tNamen Genauni, Anau-
nium ents cheid en die Sache auch nicht.
6) Auch das jetzige Naturns im Vintschgau heißt in emey Urkh e, von