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Full text: Über die Urbewohner Rätiens und ihren Zusammenhang mit den Etruskern

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heiligen Hel ike in Achaia zu. Letzteres soll nach der Mythe von 
Helike, der Gelie bten des Zeus, Tochter des Selinus, den Namen 
ha ben. Eli meia in Macedonieu, die QEX X01, 5eXXoL in der Land­ 
scha ft 'EXXoTtia in Epir us um den See von Janina gelegen, ge­ 
hören eben falls hieher. Der Artikel * 23 EXif. tsia bei Steph anus Byzantius 
gibt uns Gelege nheit zu bemerken, daß der dort e rwähnte ’EXv^tas, 
König der Tyrrhener, ein etruskischer Velinmi oder lateinischer Vo­ 
lumnius sey. Z Daß auch FEX'ctt, ’YeXt], Velia in Italien sei nen 
Namen aus diesem Thema schöpfe, sche int uns nicht zu b ezweife ln,^) 
und wenn Stephanos Byzantios5) sagt, es sey auch BvXri gena nnt 
worden, so bedeutet dieß nur, daß man auch in diesem Namen 
Vul für Vel gesprochen habe. Auch bei den E uganeern wird ein 
König Velesus, I bei den Illyriern ein Volsinus Z genannt, und es 
ist bemerkenswerth, daß beide Anführer übers Meer komme n. 
9 Auch die Elpmer in Sicilien sind hier nicht zu vergessen. 
2) Strabo 6. 1.-Oi <5"e "Ekla- jV ctJio y.QijVus 111’6; üVOfxa^ovGtv .... 
Eytot TOUVO1น«. «710 Tioist/JO V ’EkkEijio;. Diesen nennt Cicero' (ad fam. 7. 
20) Haletem fluvium. Vgl. die Etrusker 1. 171., wo eine Stelle i)er Interpp. 
ad Serv. über Capua g egeben wird. Alii a Tuscis q uidem retentam, heißt 
es, et prius Ali leni um (Vult urnum nach Liv ius) vo catam etc. Aliternum, 
\4Ut{qvov ist wahrscheinlich die Form, welche die cumaischen Gr iechen dem 
Namen Vulturnum gaben. 
3) Sub voce ’Ekta . 
Z|) Servius ad Aen. 1. 242. Niebuh r R. G. 1, 174. 
5) Paul. Diac. Peligni ex Illyr ico orti: inde enim profecti ductu Vol- 
sini regis cui cognomen fuit Lucullo, partem Ital iae occ upar unt, was nach 
Grotefend (Rudim. lin guae oscae S. 52) so zu lesen : Pediculi .... Vol- 
cinii regis cui cognomen fuit Lucilio etc. — Iu Italien sonst noch viele 
Namen aus diesem Thema; Velitrae bei den Volskern, offenbar mit letz­ 
teren Namen zusam menh änge nd, Velinus bei Reate , Helvinus und Flusor, 
Flüsse bei den Picenern; Cluver 733, 736 น. s. ท'. Letzterer würde rätisch 
Velusura laute n; ersterer Velavuna. . 
6) Daß es im Etruskischen den andern For men vorausging, läßt sich 
an den römischen Volta, Volsinii, Vol uri US, Volumnius น. s. w. sehen, 
welche in der spätern etruskisch en Epigraphik gewöhn lich mit Vel geschrie­ 
ben wer den. 
Chronologisch läßt sich die Reihe dieser Formen wohl so stel­ 
len: Vul, Val, Vel, Vil ents preche nd der Reihe Tut, Tat, Tet, Tit. 
Das ursprüngl iche Vul6) mögen für das Stammland die c,YX Xoi, 
cYXXu c, in Epirus, wahrscheinl ich eines Namens mit den neben neben
	        
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