88
heiligen Hel ike in Achaia zu. Letzteres soll nach der Mythe von
Helike, der Gelie bten des Zeus, Tochter des Selinus, den Namen
ha ben. Eli meia in Macedonieu, die QEX X01, 5eXXoL in der Land
scha ft 'EXXoTtia in Epir us um den See von Janina gelegen, ge
hören eben falls hieher. Der Artikel * 23 EXif. tsia bei Steph anus Byzantius
gibt uns Gelege nheit zu bemerken, daß der dort e rwähnte ’EXv^tas,
König der Tyrrhener, ein etruskischer Velinmi oder lateinischer Vo
lumnius sey. Z Daß auch FEX'ctt, ’YeXt], Velia in Italien sei nen
Namen aus diesem Thema schöpfe, sche int uns nicht zu b ezweife ln,^)
und wenn Stephanos Byzantios5) sagt, es sey auch BvXri gena nnt
worden, so bedeutet dieß nur, daß man auch in diesem Namen
Vul für Vel gesprochen habe. Auch bei den E uganeern wird ein
König Velesus, I bei den Illyriern ein Volsinus Z genannt, und es
ist bemerkenswerth, daß beide Anführer übers Meer komme n.
9 Auch die Elpmer in Sicilien sind hier nicht zu vergessen.
2) Strabo 6. 1.-Oi <5"e "Ekla- jV ctJio y.QijVus 111’6; üVOfxa^ovGtv ....
Eytot TOUVO1น«. «710 Tioist/JO V ’EkkEijio;. Diesen nennt Cicero' (ad fam. 7.
20) Haletem fluvium. Vgl. die Etrusker 1. 171., wo eine Stelle i)er Interpp.
ad Serv. über Capua g egeben wird. Alii a Tuscis q uidem retentam, heißt
es, et prius Ali leni um (Vult urnum nach Liv ius) vo catam etc. Aliternum,
\4Ut{qvov ist wahrscheinlich die Form, welche die cumaischen Gr iechen dem
Namen Vulturnum gaben.
3) Sub voce ’Ekta .
Z|) Servius ad Aen. 1. 242. Niebuh r R. G. 1, 174.
5) Paul. Diac. Peligni ex Illyr ico orti: inde enim profecti ductu Vol-
sini regis cui cognomen fuit Lucullo, partem Ital iae occ upar unt, was nach
Grotefend (Rudim. lin guae oscae S. 52) so zu lesen : Pediculi .... Vol-
cinii regis cui cognomen fuit Lucilio etc. — Iu Italien sonst noch viele
Namen aus diesem Thema; Velitrae bei den Volskern, offenbar mit letz
teren Namen zusam menh änge nd, Velinus bei Reate , Helvinus und Flusor,
Flüsse bei den Picenern; Cluver 733, 736 น. s. ท'. Letzterer würde rätisch
Velusura laute n; ersterer Velavuna. .
6) Daß es im Etruskischen den andern For men vorausging, läßt sich
an den römischen Volta, Volsinii, Vol uri US, Volumnius น. s. w. sehen,
welche in der spätern etruskisch en Epigraphik gewöhn lich mit Vel geschrie
ben wer den.
Chronologisch läßt sich die Reihe dieser Formen wohl so stel
len: Vul, Val, Vel, Vil ents preche nd der Reihe Tut, Tat, Tet, Tit.
Das ursprüngl iche Vul6) mögen für das Stammland die c,YX Xoi,
cYXXu c, in Epirus, wahrscheinl ich eines Namens mit den neben neben