Skip to main content

Full text: Urkunden zur Agrargeschichte Vorarlbergs

170 
alle ire aigen insigell, doch inen und iren erben one schaden, für uns, alle 
un sere erben und nachkhomen offenlich gehenckht haben an disen briefe, der 
geben ist auf m enniag vor sannt Marya Magdalenna tag nach Cristi 
un sers lieben Herren und erlösers gepurtt gezal lt fünsfz ehenhund ert t und 
im zway und se ch ziggisten jare. 
Orig. Perg. Urk. im Vorarlberger Landesarchiv. Alle Siege l fehlen. 
83. 
1574 Mai 23. 
Spvucßl mef betreffend das Cor sas R/jornad). 
Wir nachb ene mpten Hannß Meüsburger ab der Egg, diser seist land­ 
amman inr hindern Bregenzer Wald gemainer obman, amman Rüescher 
ab dem Schwarzenberg, Hannß Gesar ab der Egg, Jacob Erhartt von 
Vüzow, Baschan Egender von Me llen und Caspar Feürstain lanndtschrei- 
ber bekh ennend offenlich mit dem brief f und thund kund aller menigclich, 
als von sölicher spenn und stöß wegen zwüschend den erber en leütten Josen 
W ilhalmen, Hannsen Mosbrugger gena nnt Connraz Hanns und ire mit 
v erwannten, so ge main und taill zu Aicharna ch im forsechs und im höw 
guott haben d, als cleger an ainem und JssaÄH Koler als antwurtter a nders 
thails herlangt , von wegen ezens und f arens auch Holz howens und andere 
ire spenn zu Aicharnach belangend, der wegen beed th aill für recht komen 
und ab dem rechten mit urtal auf unß obgedacht sechs man gesprochen und 
geschriben, iren spenn und stös und den augenschein zu bes ehen, sie leütt 
und brief und was jeder thail verhofft zu geniessen gnugsamlich zuver ­ 
hören und darn ach volle n gewall t zehab en sie guettlich ald mit u nserm 
rechtlichen spruch zu en tschai den. Allso auff er kanndte urtal und be eder thaill 
fleissig Pitt sind wir auff iren stöß komen, haben d die aigenlich besehen, 
auch sie leütt und brieff und was jeder thail verhofft zu geniessen gnugsam­ 
lich und nach noturfft gegen ain andern verhör tt und sie da ruff auf ire 
nach volge nd clag und anttwurtt in nach berürtter maß endtschaiden: Erst' 
lich cl agend die von Aicharnac h, Jsackh Koler sey vor ainem jar in das 
Ober Aicharnach oder in den Wald, so ob den güettern und under dem 
pann Holz zu Aicharnach ligt mit fe rner hab gefaren und alda sein g estüd 
geez und inen in den güettern und höwächs en schaden mit dem vech zu- 
gefüegt. Vermainend, er sölli dasselbi g guott oder gesteüd mit dem vech, 
noch sonst mit kaine r andern hab nit ezen, dann er inen es on schaden nit 
ezen lütte, sonder solli er dasselbig mayen und höwen. D argegen und 
wider Jsackh Koler sein anttwurtt gab, er hab das obgeschriben guott an 
sich tuschet und gemarttet, er vermain und verhoff, man werd in es bru­ 
chen, nuzen und Nie ssen las sen nach aller feiner notturfft es sey mit ezen ezen
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.