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1586 November 3.
(£vSteifung.
Wir nachbenen nt ten Leuttin Meüsburger zu Annd el spuch diser zeitt
landaman im hindern Bregen z erwald gemainer obm an, Hannß Velder
zu B ützow, Berttelin Wilburger zu Bätznow und Caspar Feürstain land
schreiber bekhennend offenli ch und thund khund aller menigclich mit dem
brieff als von sell icher schigung und sondersachsung wegen zwüsc hend den
erber n leütten Connrathen Muchs el und Hanns en Ablin als bögt der kind
so Vallintin Berwig bey Cristina Feü rsta inin fetti gen gehept hat an ainem
und dann Vättinthein B erwig als der kind Vatte r am a ndern t haill, allso
hab end uns beed th aill gebetten zu iren sach zerede n und sie güettlich von
ain an dern zeschigen. Das haben wir angesechen iren zimlich und fleissig
Pitt und habend inen tag für uns zek homen bestimbt. Daselbs habe nd wir
beedthaill gnugsamlich und nach notturfft gegen ain andern verhörtt, dar
auff sie uns der sach verthrawt und ganz von Hand gegeben, wie wir ain
schrgung zwüschend men sprech end und erkhennend darbey wellend sie endt-
lich bele iben, habend das zu Haltt en gelopt und verbürget. Demnach hab end
wir sie in nachberüertter maß endt s chaiden. Zum er sten ist gesprochen, das
der Vatt er solli nemen ain betth mit zudeckhi nach dem lantzb ruch. Jttem
Hauß und Hoffstatt zu Büt zow drey thritt für die andr off wo es iren ist solle
des Vatte rs fein lebenlang fein und nach sein em todt soll es halb der kind
fein. Im anderen halben tha ill soll ain sein er ehelich kind erben als
ein ander nach lantzrecht. Jttem der Vatt er soll zu ainem vortel nemen
anderhalben fueß zu Büt zow uff dem Veld in den besten güettern usser halb
den H ofstet ten. Item die fared hab und der haußblunder soll jedes thails
halb fein. Dann solli nd alle gele gne güetter auch allpp und forsechs und
alle how sin ter und die götz zu Hinderegg auch gültt und Wider gültt des
gleichen anch das leibd ing bey Hannsen Hamerlin, das alles soll die zwen
thai ll der kind sein und der drittal des Vatters. Jttem nach dem dem Vatter
sein er erber alle gefallen sind und die kind iren ene nach zeerben habend
am selbigen ortt, sollin d die kind die viertaill erben und der Vat ter den
fünf rten thaill. Jttem der Vatter soll das jüngst mai ttlin hon bis zw elsf
iar altt ist und den jüng sten knaben bis er Vierzechen jar altt ist und soll
leib und guett in eren hon. Wo ers nit detti, wogendts vögt mid freünd t
über feinen cost en versechen wann sie ledig sind soll er sie erberlich an
legen das ainem biderman dien en können. Und des zn warem urkhund so
geb end wir inen disen brieff versiglett mit meine s obgedachten obmans
und landamans anhangetem insigel, das ich us Pitt der fpruchleütt und
mein selbs wege n, mir und meinen erben inalbig ohne schaden, offenlich 13*