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1718 November 22.
spruderie s betreffend das โ!)ovfäf r fl/jornadf
Ich Johann Jacob Feürstain, dießer zeit landtaman im hi nlern
Bregentzer Wald, von gewal l und bevelch der röm. kays. und kön igl. calh ol.
mayestäl Caroli sexti meines allergnädigist kaisers landts sürsten und Her
ren, be khen offenlich und thuen khun dt allermeniglichen mit dem brieff ,
das als ich Han heut dato zu Bizau mit sambt den geschwohrnen urth el
sprechern offen verpannen eheh afst H e rbstgericht gehalten hab, da erschin
vor mir und dem gericht Casp ar Muxel und mithafften zu Ahor na im
bergguoth und liesse n ihnen durch ihren erlaubten sürsprechen Ballas
Hartma n dise he rnach geschribne mainung ge richtlichen für- und einbrin
gen. Wie das die mehrere gemaindtsleüth zu Ahorna im bergguoth mit
ain ander auf- und angenomen, das die holzstückhle wie mans getheilt hat
der weid nach zu ewi gen Zei ten bleiben und auch kheiner einiges Holz aus
dem bergguoth in das dorff thuen s olle, damit die berggüeter khai nen
Holzmangel bekho men und solle khainer Holz ohne die weid oder weid ohne
das Holz verkhauffen, wie auch solle khainer weder loub noch ströwi hin-
under thuen bey s traff iedesmahl zwain zig kreüze r. Was das bannholz
betrifft, soll von dem holze n gahr beraubet sein, die ströwi mag man der
weid nach thailen und sollen die alte brieff in crefften bleiben. Item soll
auch khainer nach s. Georgentag mehr befuogt sein, noch einige hobt vich
in dem bergguoth zu f uoteren oder auszulassen bey straff von iedem hobt
zech en kreü zer. Begehrten ihnen auch hierüber brieff und sigel zuerkhennen
und zugeben und sazten es dannthin zu re cht. Dargegen Prudenz Willam
und mitcon so rten zu Ahorna durch ihren erlaubten fürsprechen Hansen
E rhardt antworthen liessen, das sie wegen dem Holz gahr Wohl zufriden,
wie der gegen thail habe in das recht tra gen lassen, was aber das besezen,
ströwi und ander s betreffe widersprechen sie und be schwehren sich ab ihrem
verglich und wollen es b rauchen laut brieff und sigel, und wie von alter
Hero und sazten es auch damithin zu erkhantnus des rechten. Daraus fragte
ich ob ged achter richter und landtaman die urthel sprechere des rechte n
darumb und ward auf mein umbfrag mit gemainer umbgeender urt hel
auf den aydt zu recht erk hendt und ge sproche n, das man brieff und sigel
e rkhenne und es volgen lasse wie oben eingeführt und in das recht ist
trag en w orden und mag ieder thail bis Georgi nach belieben fuoteren.
Welcher aber lenger darinn bleiben und fuoteren will, der soll in stall
trenckhen, welher aber in sein aignen hölzernen ströwi bekhornet und er
übriget und in dem f orsas nit nottürfftig mag, er solche haimb fü hren
auf den vorhöbteren, solle ieder thail die strö w'i und laub auf sein thail thail