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Full text: Urkunden zur Agrargeschichte Vorarlbergs

266 
124. 
1740 September 6. 
Johannes Jo dpim auf Zamßevg ver kauft der Ripgeno ffen* 
fd)aft Röster ein Stück (Brund 3น einem driekweg. 
Ich Johanneß Jochum, seß- und wohn hafft auf Tam bergg bekhenn 
hiermit öffentlichen für mich all meine erben auch nachkommen, und thuen 
k hundt allermänniglrchen mrt disem b rief, das ich in b eywesen und gegen- 
wartt deß a lthen amman Andre as Mihll ere auch mein br ueder C ristiann 
Joch um alda auf Tambergg deme ehren geach ten Joh ann Casp ar Furstain 
und Fr annz Schwendinger bayde von Dorrenbieren der herrschafft Vell dt- 
kirch als dermahlen vero rdnete alpmaister der D orrenbireis chen hoch alp 
Wästerr und zuegeh ör für sich se lbst auch vollmächtige gewaltshabere ihrer 
samentlich mit allp genosen ain stuckh grun dt und boden von meine m 
allda an der sogenanndten Schi ling gasen ligent en guet wie ain solliches 
mit fünf gesezten stamen or dte ntlich außgemarkhet für frey ledig und loß 
von der stras hinund er biß an die sogenante Mezg ers brugg, so über den 
Lech stech, zue ainem ewigen stegg und wegg per fünffzig gulden sambt 
zwar Pfundt Wax hiermit auffrecht und redtlichen zue kauft en gegeben habe, 
derge s talthen und also da sie Waster albs genosen und inha bere für sie 
und all ihre nach khommen zue all ewigen Zeichen mit ihre roß und Vieh, 
wann sie zue und von alp treiben, solich erkauffte stegg und wegg oder 
mein deß verkaüffers meiner erben auch sonsten mänrglrch Hinde rnuß oder 
ihrung sel ben nach ihrem belieben brauchen k hönnen und mögen d arbey 
auch angedingt, das ich verkäuffere Johannes Jochum auch all meine erben 
und nachkommen hinder den bemelten marckhen auf meine m aignen gueth 
eine maur oder hagu ng zue machen und erhalten auch wanß von Nöthen, 
das brunnen Wasse r in die Schil ing gaßen zu richten schuldig sein, je doch 
behalt er Johanneß Jochum vor in seinen erben und allen sein en nach­ 
kommen bevor Wan etwas in ermelter gaffen waxen thuet, das er es nuzen, 
brauchen und zue geni esen hat. Was aber den obig versprochnen kha uff 
schiling der fün ffzig gulden sambt den zwai Pfun dt Wax b etreffent, haben 
sie albs gen osen alß käuff ere ein solichs bey aufrichtung dftes brieffs 
ime dem verkäuffer also bahr völlig ausgericht und b ezalt, deren t wegen 
dann sie käuffer hierumben bester form rechtens qnitierende und dises ver- 
k aufften steg und Wegs halber nichts weiters zue suechen weniger zue 
forderen haben sol le, gethrewlich und ohne gefährde. Desen allem zue 
wahrem ofnen uhrkhundt so habe ich verkäuffer Johannes Joch um mit 
sonderm fleiß gebeten und erbeten den ehrenvest und weisen Herren Chri­ 
stian Hue ber, der zeit ges äzten gerichts aman des gerichts auf Tambergg, 
das er fein aigen ambts insiglll an disen offnen kauff brieff gehänckht gehänckht
	        
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