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Full text: Urkunden zur Agrargeschichte Vorarlbergs

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Verbunden haben aller vorgeschriben sach e. Darzu Han ich och vlissig er- 
petten den erbe rn Fricken Stadler zu Ymenstatt daz er sin insigel ze ge- 
zügnuss dirre sache och offenlich gehenckt hat an disen brief doch im selb 
und sinen erben ane schaden der geben ist am nechs ten men tag nach Mitter­ 
fasten nach Crists gepurt viertzehenhundert und vier und viertzig jare. 
Orig. Perg. Urk. im Vorarlberger La ndesarchi v. Beide Siegel hängen. 
35. 
1452 D ezember 6. 
S pruch brief 3 พifcfi en 3cf [ins und โblen ding wegen 
Weidgang. 
Wir grave Wilhelm von Werdenberg Herre ze Sunnenberg und Eber­ 
hart Truchseß zu Waltpurg, Vogt ze Vel tkirch, bekennen baid off ennlich 
und tugen künde menglich mit disem brief, gegenwürtigen und künftigen, 
die in seche nt lesen oder hörn lesen von wegen söliche r spenn, zwytracht 
und stossen, so denn gewesen sind entzwischent den erbe rn lüten nämli ch 
gemaine nachge bur en und kilchgenossen des kilchspels zu Schlins uff ainer 
fiten und den nachpuren gemamlich zu Bäs tlingen, die denn in daz kilch- 
spel gen Nentzingen gehörent an der a ndern parthy , die da ufferstanden, 
erwachs en und komen sind von der W aiden, tratt und der gemaiden in den 
owen entzwischent Schlins, Nentzingen und Bästlingen der All dem Was­ 
ser nach ab alsver denn Sli nser kil chspel gat. Darumb baid ietzgena nt 
p arthyen e nander mit recht uff gemaine n und ande rn ger ichten fürgenomen 
geh ept ouch solchs langtzit getriben und ainan dern ze mergclichem, grossen, 
verd erpli chen k ostung und schaden Pracht haben und h infur in künf tig zit 
füro getan hett en. Sölicher ir flösse und zwayung und waz sich dar mne 
verloffen hat baid vorgenant parthyen mit gutem will en uff uns baid 
komen und g angen sind, die zu u nfern Hand en nffgeben und gefetzt und 
uns dero gentzlich getrn wt Hand, in sölicher mauß wie wir sie als in der 
mynne und gutlichait umb die selbi gen ir spenne entschieden und uß 
sprechens gebent oder n ement, daz si baid tail und alle ir erben und nach­ 
komen daz alles nun hynnanthin zu ewigen ziten halle n dabi beli ben, dem 
völleneliche nachkomen und gnug thun söllen, sonder darwider niemer 
reden noch thun noch och nit schassen, gethan werden alz sy uns das zu 
baidersit mit irn trüwen Nlit mund und mit Hand an gesworner aide statt 
ze halten g elobt, ver sproch en und verhaissen haben. Umb daz und ouch 
von ir ernstlicher pette wegen und sonder dar umb, daz si solich tresfenlichs 
verderplichs schadens, der in Hinfür darüb er ga ngen Were, vertragen sigen 
und by dem minst en costu ng ab den fachen loment, so habent wir uns im 
getrüwosten und im b esten der armen lüt halb der sel ben ir stösse und und
	        
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