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1422 Reic hstag zu Nüruberg. Am Widerspruch der dem
König Sigmund misstrauenden Stä dte scheitert seine
A bsicht, eine Reichskriegssteuer einzuführen, ebenso wird
1467 unter Fried rich III. die Errichtung eines Reichsg
erichts verhi ndert .
1422 u. 1425 Rathau sbau begonnen. — Petersturm neu erbaut.
1 426—1431 Fehde des Seebundes mit Georg von Ende auf
Grimmenstein bei Wal zenh ausen und Georg von Gerol dseck
(bei Rappoltsweiler im Elsass).
1431 König Sigm und besuc ht Lindau.
1441—1 445 Fehde des Seehundes mit dem Adel im Hegau.
1449—1450. Der grosse Städtekrieg mit den Fürsten
und dem Adel in S üddeutschl and. Alle Rechte werden
gewahrt. Um Lindau herum dauern die Kämpfe zum
Teil noch bis 1454. Die den Gr afen von Werdenberg-Sargans
und dem kecken Hans von Rechberg gehör ige
Ruggb urg wird 1452 mit Hilfe von Ulm, Wangen und
Memmingen zerstört. Im gleichen Jahre Brand im Spita l.
1458 Annäherung Lindau s an die Eidge nosse n wegen der
Sch wäche Ka iser Friedrichs III.
1466 Das Stift gefürst ete Abtei; die Fürstäbtissinnen nehmen
Bürgerrecht in der Stadt. — P falenz ordnu ng.
1470 Bundesbrief der Städte: Lindau, Überlingen, Buch horn,
Ravens burg, Wang en.
1477 Kröl u. Neidegg bauen im Spita l ein Seelhaus für Fremde.
1484— 1486 Möttelistreit (Rappenstein); Lindau mit der
Reichsacht belegt und hart gebüsst. 1486 2. Dez. losgesproch
en. — Asylrecht des Stifts.
1487 Die Städte erhalten auf dem Reichstage zu Nürnberg
zum ersten Male ein korporatives S tand schaft srecht.
1489 bilde n sie auf dem Frankfurter Tage neben den
Kurfürste n und Fürsten eine dritte Kurie.
1488 14. Februar. Die vom Grafen Hugo von Werdenberg-Trochtelfingen
betriebene Gründung des segensreichen
s chwäbische n Bundes zwischen Erzherzog Si gmund von
Tirol, Graf Eberhard von Württem be rg, der Rittergesellschaft
zum Georgenschild und 22 schwäbischen Städt en
( darunter Lindau), dem später noch eine Reihe deutscher
Fürsten beitreten. Ein Bundesheer befreit noch im
gleichen Jahre König Max aus seiner Gefangenschaft in Brügge.