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ersetzt wird. Di eselbe hat aus Sicherheitsgründen zwisch en
dem zweiten und dr itten Joch (von Lindau aus) eine
Zugbrücke gehabt und ist ausserdem durch einen Brückenkopf
befestigt gewesen.)
1041 Dr. Daniel Heiders „gründliche Ausführun g “ über die
Rech te der Stad t. Gegenschriften. Bellum diplomaticum
Lindav ie nse. (1672 weist eine geistvolle, für die Entwicklung
der deutschen Geschi chtsw i ssenschaft hochbedeutende
Schrift des Helmstedter Professors Hermann
Conring die Recht e der Stadt historisch-kri tis ch nach.)
1645—1648. Die Schwe den, im Besitz von Langenargen,
dem stark verschanzt en Buchhorn und schli essl ich auch
von Überlingen, Bregenz und Mainau, beherrschen den See.
1646 Dez. — Febr. 1647 Vergebliche Belagerung der Stadt
Lind au durch die Schwed en unter Wra ngel. Verteidigung
durch Max Wuniba ld Graf Waldb urg und durch
Cri velli. — Vollständ ige r Abbruch der steinernen Brü cke;
1664 die hölzerne vollendet.
1647 Dr. Valentin Heider, Ges andter der Stadt bei den
Friedensunterhandlungen in Osnabrück seit 1645, zeitweise
auch Vertreter der Städte Kempten, Nördlingen,
Weissenburg, Esslingen, Heilbronn, Memming en, Hall,
Isny, Leutkirch, dann der Pr ote stanten in Augsburg
und des Herzogs von Württemberg, ret tet die Rec hte
und Freiheiten der Stadt. (Geb. 24. März 1605, f
28. Nov. 1664. Gedenktafel in der Stephanskirche.)
1648 Linda u erhält im west fälischen Frieden seine Rechte und
Freiheiten, dann die Vogteien wieder. Der Str eit
zwischen Stift und Stadt dem Kammergeri c hte zum Austrag
über wiesen. — Gesunke ner Wohlstand der Stadt
und besonders des Patriziats; E rgänzung des letzteren
fortan durch angesehene und verdiente Bürger. — Friedensfeier.
Kinderfest erneuert. Butsch e llen.
1649 Abzug der kaiserl. Exekutionsgarnison. — Die Ki rche
in Äschac h wird den Protestanten wieder zurü c kgegeben.
1683—1690 Wiederholte Belästigungen der Stadt und des
Gebietes in den Kriegen mit Ludwig XIV. von Frankreich.
1685 Aufnahme etlicher vertriebener fr anzösi scher Emigrant en.
1701 auf 1702 Einführung des „verb e sserten, nach der von
den evangelischen Reichsständen beliebten Verfassung
eingerichteten Kalend ers“.