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1405 In einer Fehde der Bre genzer Gr afen mit dem Herzog
Friedrich von Tirol wird der Bregenzer Wald furcht bar
verwüstet und Hard niedergebrannt. — 17. Juni Sieg
der Appenzeller in der Schlacht am Stoss. Folge :
Gründung des „Bundes ob dem See“, der aber schon in
den nächsten Jahre n infolge des Einschr eit ens König
Rupprechts (Konstanz 1408) und der F ürsten wieder
zerfällt.
1407 Novembe r bis 13. Janu ar 1408 Belagerung von Br egenz
durch die Appenzeller. Verteidigung der Stadt durch
den Grafen Wilhelm IV., Konrads Sohn (f 142 2).
Bei der Abwehr des Feindes zeichnet sich auch eine
Frau Namens Guta aus (wahrscheinlich Guta v. Stadteck),
die Gemahlin des Grafen Ulri ch II., also die Schwiegertoc
hter Hugos V. (Ehrg utta). Befreiung der Stadt durch
die schwäbis che Ritterschaft. Zur Erinner ung daran Bau
der St. Georgs- (See-) Kap elle. Zum Lohne für ihre Tapferkeit
erhalten die Bürger 1408 zu Konstanz verschiedene
Rechte von König Rup precht, ferne r von ihren G rafen:
Steuerfreiheit für eine gewi sse Zeit und beschränkte
Freizügigkeit (1409).
1408 Aufhebung der gemeinsamen Herrsc haft Wi lhelms IV.
und Hugos V. über die Stadt Bregenz. Sch arfe Tei lung.
1411 Wilhelm IV. gerät in die Gefangenschaft der Züri cher,
der Verbündeten s eines Gegners Friedrich von Toggenburg,
in der er 27 Mo nate verbleibt.
1413 —1415 Hugo V. Landeshauptmann in Steyer,
1415 auch österrei ch ischer Landvog t im Thu rgau, Aargau und
S c hwarzwald.
1415—1418 W ilhelm IV. nimmt teil am Kampfe gegen
Friedrich „mit der leeren Tasche“ von Tirol, der von
König Sigm und wegen seiner Begünstigung des Papstes
Johan n XX III. auf dem Konz il zu Konstanz geächtet
worde n ist. Der Montfort gew innt dabei nicht viel, da
Herz og Friedrich vorher schon (1405) fast ganz Vo rarlberg,
soweit es ihm gehört hat, an den Grafen Friedrich
von Toggenburg verpfändet hat. Dagegen erwirkt sich
B regenz durch diese Stellungnahme sein er Grafen 1423
die hohe Gerichtsbarkeit, die der Kai ser um 1415 vielen
Schweizerstädten v erliehen hat.
c. 1420 S treit zwischen Hugo V. und Wilhelm IV. wegen der