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gewiss seine ung ewöhnli che Tü chtig keit bewe ist. Dann fo lgte er
Leopold auf dessen Zug gegen die Schweizer, der aber durch
die Schlacht bei Sem pach (1386) für den Herzog einen unglück
lichen Ausg ang nahm. Da letzterer selbst in der Schlacht gefallen
war, wurde nun dessen Kruder Albrecht III. das Haupt des
Habsburg'schen Haus es und dieser übertrug dem Grafen Hugo
die schwere Aufgabe, als österreichisch er Landvogt im Aar
gau, Thurgau und ans dem Sc hwarz wald den habsburg'schen
Bes itz vor weiterem Schaden zu bewahr en; eine Aufgabe, die der
Graf mit Glück und Umsic ht löste.
Nach dem die Hab sburger mit den Schweizern Fried en ge
schlossen, ko nnte sich Hugo einige Zeit hindurch den Angelegen
hei ten seines Haus es widm en. In diese Zeit fällt die von ihm
herbeigeführte Verbindung seines Sohnes Ulrich mit Gutta, der
Erbtochter des letz ten Stad eck er's, wo durch der montforti sche
Besitz in Steyerm ark um vieles vergrößert wur de.
Zu Beg inn des 15. Jahrhunderts erhielt Graf Hugo von
Herzog Leopold IV., dem Sohn des bei Sempach gefallenen
Leo pold III., die Veste und Herrschaft Neu burg bei Götzis als
Pfand. Bald dara uf drohte in dem Appenzeller Krieg (s.
S. 29) dem gestimm ten ha bsburg' schen und montfort'schen Bes itz in
Vorarlberg die äußerste Gefahr; Neubur g wusste Graf Hugo
zu retten; die Vertheidigung von Bregenz mus ste er seinem
Vetter Wilhelm überlas sen, denn Gefahren, welche seine eige nen
Be si tzungen in Steyer mark bedrohten, rie fen ihn dahin ab, wo er
wied er als Feldhauptmann der österreichischen Herz oge thätig war.
Als er 1408 heimkehrte, begrüßt e man ihn mit der Botschaft
vom Siege über die Appenzeller (13. Jänner 1408 s. S. 30)
worauf er die Bregenzer für ihre Trene und Tapferkeit mit
ausgedehnten Freih eiten und Privilegien belohnte. Doch schon
bald kehrt er wied er nach Steyermark zurück, wo er zur höchs ten
Stellung gelangte: er wurde Landeshauptmann, Rath und Statt
halter des Herzogs Ernst des Eisernen von Steyermark und
Vorsit ze nder des Landesgerichtes.
Nach so vielen glücklichen Erfolgen bewahrheitete sich aber auch
an ihm die Wandelbarkeit des Schicks a les; allerdin gs verlor er nicht nicht