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de» Grafen Hugo von Montfort- Br egen z um 1000 Mark Silber;
da k einer der späteren Herrs cher Deutschlan ds den Wald wieder
auslö ste, so blieb er den Montfortern.
Als (1338) nach dem kind erlosen Tode Hug o's IV., Gra fen
von Montfort-Bregenz, seine Vettern , die Brüder Hugo und Rud olf
Gra fen von Montfort-Feldkirch einerseits und Wilhelm
Graf von Montfort-Tettnang an de rseits, dessen Erbe theilten,
bekamen jene den südlichen, letzterer den nördlichen Theil der
Besitzungen; die Gre nze bil dete die Subers ach bis zur Ein
mündu ng in die Bregenzerache, dann der Tunpenbach und
die noch jetzt gütige Grenz e zwischen Alberschwende und
Schwarz en berg, we iters die Schwarzach bis zu ihrer Ein
mündu ng in die Fuss ach und endlich diese bis zur Ausmündung
ill den See.
Sonach kam der Inn er Wald, auch Hint erw ald gena nnt,
(zu dem auch eilt kleine s im Vorder wald gelegenes Gebiet an
der Weiß ach gehört e) an die Grafschaft Feldkirch, wä hrend
der Vorderwald bei der Grafschaft Bregen z verblieb.
Im Hin t erwalde entwi cke lte sich allmählich ein ganz eige n
thümliches Gemeinwesen, dessen Ent stehung sich wohl hauptsächlich
durch seine »och Jahrhunderte fortdauernde Unzugänglichkeit erklärt. *)
*) Bis zum Jahre 1785, da die Straße über Alberschwende und
Farnach angelegt wur de, war der Jnnerwald nur durch Saumwcge über
die Lo osen nach Dor nbirn und über die Lorena nach Schwarzach ver bunden.
Schilder t ihn doch die sogenannte „Em ser Chro nik" vom
Jahre 1616 noch also: „Dies er hin der Bregentzerwaldt ist ein
Wild gelendt, jedo ch von der vile deß Volcks wol gepflanzt, hat
vil Vieh und Molcken , sonderlich erz eucht diß Landt vil Fla chs,
dahero nehrt es sich meisttheils mit dem spinnen, darob sie den
langen Winter zubringen, hat Schön, Sta rck und vil Vol ck, das
rauch lebt und gleichw ol lüt Arm ist, hat vil nützliche Alpen,
reich am Wildprät, Hirsc hen, Gambsen, Orhanen, Has el- und Schnee-
hün er: Dis; Landt erkennt gleichwol für jhr Obrigkeit die Herr
schaft Ve ldtkirch , dahin sie die Steür und Faßnachthennen geben,
sonst aber seind sie privilegiert und befrei)!, das sie alle Hohe Hohe