Dassel be ist beim Klosterthale der Fall, welches von der
Alsenz durchflossen wird. In seinem obern Theile hat es starken
Fall und zeigt unwirtlichen Chara kter; die untere Thalhälft e hat eine
Thalsohle von stets wechselnder Breite und ist milder und fr eund
li cher als der obere Theil ; bei Bluden z vereinigt sich das Klosterthal
mit dem Jl lthal (570 m).
Das Große Wal ser thal, de ssen Gew ässer die Lutz heißt,
hat als charakteristisches Merkmal, dass die Thalsohle gänzlich fehl t;
von dem tiefeingerissenen Bette des durchtosenden Baches steigt das
Gelä nde zu beid en Se iten steil an, daher wir die Ortschaf ten auf
der Nord-, d. i. Son nen seite finden.
Das vom Suggedibach durchflossene Garg el lenthal ist
zwar ziemlich schmal, aber trotz dem nicht unfreundlich; aus seine m
obersten Theile führt ein Saumweg über das Schlapinerjoch in
die Schweiz. .
Das Brandnerthal (mit dem Alvierbach, dem Abflusse
des Lü nersees) hat im untern Th eile eine nur mäßig e St eigung; kurz
vor der Mündung bildet es aber eine gänzlich unwegsame Schlucht.
Das Gampertonerthal (dur ch welches der Mängbach
herauskommt) ist besonders reich an landschaftlicher Schönheit; es
hat in seinem oberen Theile eine mäßige Steigung und weitet sich
im hin tersten Theil zu einer schönen fruchtbaren Alpenmatte aus,
der „N enzinger Himmel" gen annt (nach dem Orte Ne nzing an
der Mündung des Th ales). Äh nlich gestaltet, aber weniger reich an
landschaftlicher Sch önheit ist das
S a m i n a t h a l (mit dem gleichnamigen Bache), von dem übrigens
nur der untere Theil zu Vorarlberg gehört .
Weiter nördlich mündet in die Rheine bene dasLaternserthal
(mit der Frutz), das seiner Gestaltung nach Ähnlichkeit mit dem
gro ßen Walserthale hat, denn auch bei die sem Thale steigen die Berg
hänge vom tiefeingeschnittenen Bache unmittelbar und ziemlich steil
auf; kurz vor dem Ausgange wird es zu einer völlig en Schlucht.
Das Thal der Dornbirn era ch ist bis zur Mündung in die
Ebene schluchtartig eng und düster. Die Dornbirnerach vere inigt
sich in der Ebene mit dem Rickenbach, wor auf die vereinigten
Gew ässer den Namen Fuss ach füh ren. Auch das etwas nördlich
— n —m Miss L___ i___