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wieder gut zu machen, und, wie es schon als Reda kteur des „Volks
blatt" meine ursprüngliche Absicht war, jene angeblich und vermei nt
lich „unzuverläßrgen Elemente" eines nach dem ande ren als zuver-
läßige Mita rbei ter heranzuziehen. Ja, ich muß jetzt glaub en, daß
schon meine Kündigung nicht so sehr der ange bli chen Mäßigun g den
Liberalen gegenüber, als vielmehr dem Umstände seinen Urspr ung
verdankt, daß ich mich nicht dazu hergab, Einzelne und ganze Gru ppen
von Ges innun gsgeno ssen zu verdächtigen, zu verhöhnen oder todtzu
schwei gen, kurz systematisch zu befehden, wie es vor und nach meiner
Redaktion im „Volksbla tt" —- (und nicht erst in Folge der Grün
dung der „Do rnbirner Zeitung" ) — ge schah und geschieht. Ich
wollte und wir wollen sammeln, einigen, den entschredenen, that
kräftigen Anhang vermehren und verstärk en, Sie aber, Herr Johannes
Thurnher, und die Ihnen Nächststehenden wo llen zerstreuen, spalten,
„über Bord werfen". Der, wre ich fürchte, zwar nicht allertiefste
aber doch der tie fer lieg ende Gmnd ist Ihre und Ihrer nächsten
Anhänger vorg efaßte Meinung, — „daß es nun einmal -— wie Herr-
Kohl er mir sagte — zwei Fraktionen innerhalb der Par tei gib t,"
— daß, wie derselbe zur Vermeidung jedes Mißverständnißes einem
Dritten gegenüber äuß erte, — „es desto bes ser ist, je früher die
Dornbirner abfallen", und auch Ul der letzten Dornbirner Versa mm
lung in diesem Sinne öffentlich sprach, indem er das Ueberbord-
wer fen gleich sel bst besorgte und die von ihm Bekämpften stets als
„ehemalige Part ei genossen" t itulirte.
Sei mm diese Meinung ric htig oder nicht, Sie und Ihr
nächster Anhang beharrt auf derselben, und daher rührt ihre schroffe
Ablehnung ;eder Verständigung, wel che, ich wiederhole es, zur Grnii-
dung der „Dorn birne r Zeitung" geführt hat; denn sie wurde uach
meiner Kündigung unbedingt nöthig: als thatsächlicher Schut z, als
Noth weh ö gegen die nun, wie wir es rich tig vora usge sehen
hatten, mit doppel tem Eifer betriebene Absicht, ganze Grupp en der
katholischen Ges innung sgeno ssen in Vora rlberg zum Abfall zu drängen,
über Bord zu werfen.
Unser Gegen satz liegt also iücht darin, daß ein ige Ihrer
Freunde in's Wasser springen wol len (um mit dein Strom zn
schwimmen), während Sie etwa krampfhafte Bemühungen machen,
dieselben zurückzuhalten, sondern umgekehrt: Sie wo llen Ihre Ihre