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entstan d also die Gefah r, daß das von Oesterreich-Ungarn
ein gekau fte Gold wiederum ins Ausl and zurückwanderte
und die Bedeckung der B anknoten eine ung enügen de we rde.
Den Ausfall in der Handels-Bilanz fuchte man durch
Verkauf von österrei chi sch en und ungarischen Wertpapieren
im Auslan d auszugleichen. In den folgenden Jahren war
die Bank bestrebt, ihren Goldschatz zu vermehren und zog
daher sowohl aus dem Inland Ivie aus dem Auslan d
Gold an sich. Dadu rch war sie in den Stand versetzt,
eine grö ßere Menge von bankmäßig gedeckten Banknoten
in Umlauf zu setzen; 2/s der aus gegeb enen Banknoten
mußte nämlich durch Gold oder Goldwechsel gedeckt sein.
Wenn der Betr ag der aus gegeb enen Banknoten um
400 Mill. K grö ßer ccks der Barvorrat wurde so mußte
vom ll eberschut z eine Steuer von 5 °/o an beide Staats
verwaltungen entrichtet werden. In den letzten Jahr en
vor dem Krie ge besaß die Bank eine Goldhinterlage
von 1300 Mill. K und 60 Mill, in Gold wechs el; der
Silberschatz betrug 250 Miu.; somit der gesamte Metall
bestand einschließlich der Goldwechsel rund lB00 Mill.
Banknoten waren im Uml aufe von 25—270 0 Mill. Der
Bankn otenuml a us war also indiesenJahren 900—1100 Mill,
größer als der Metallbestand. Diese Differenz war je doch
sta tutenge mäß mit kurzf ristigen Fälligkeiten (Wechsel, Zmsen -
icheine, ver loste Wertpapiere und derg lei chen) ge deckt" Von
500 —700 Mill. K mußte nach der oben ange f ührten
Bestimmung die 5 °/oi ge Steuer entrichtet werden. Nebst
dies en Banknoten waren noch zirka 230 Mill. K Gold (in
10- und 20-l<-Stücken) im llmlaufe.
Nach dem Krie ge waren laut Bankausweis vom
31. Dezem ber 1918 35 600 Mill. Banknoten hin aus
gegeben, somit 13 nial mehr als vor dem Krieg e.
Dag egen war der Goldvorrat von 1360 Mill, auf 2 (»2 Mill,
gefallen und betrug daher nur noch x/s des Goldschatzes
vor dem Kriege. Der Abgan g von 1100 Mill, wanderte
für Kriegserfordernisse ins Auslan d und zwar besonders
ms De utsche Reich. Gedeckt waren die Banknoten nebst dem
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