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Webe- und W i r k w a r e ท um 110 Mill., Kohle (Br aun
kohle) um 100 Mil l., Getreide um 60 Mil l., Schlacht
vieh um 60 Mill., Holz um 50 Mil l., Glaswaren
um 86 Mill., Ei sen waren um 50 Mill., Woll waren
um 65 Mill, und Erze um 25 Mill. K.
Der Anteil Deutschösterreichs an der Ausfuhr steht
weit unter dem Berhältnis zu seiner Größe und Einwohn er
zahl, da es Zucker, Kohle und Glaswaren bei weitem nicht
für seinen eigene n Bedarf erzeugt. Dabei muß es Mehl
produ kte im Werte von mehr als 100 Mill. K aus ande ren
Ländern einführen. Auch bei Rückkehr norm aler Verhä lt
niste wird daher die Handels-Bilanz Deutschöfterreichs eine
sehr ungünstige wer den und die Folge davon wird sein,
daß dieser Staat ans Ausla nd immer mehr verschuldet
wird und in nicht allzuferner Zukunft seinen Kredit ganz
verliert, salls es nicht mög lich fein sollte, die Produktion
und den Erport ganz bedeutend zu heben.
Steuern.
Vorerst wird es sich darum handel n, die Finanzen
des Staa tes auf eine siche re und für die Bevö lker ung
ert räglich e Grundlage zu bringen. An Steuern gingen in
Oesterreich vor dem Kriege ein:
1. an direkten Ste uern 448 Mill. K oder 15 K auf den
Kopf der Bevölkerun g ,
2. an indirekten Abgaben448 Mill. K oder 15 Kauf den Kopf,
3. an Stempel und Taren 223 Mill. K
4. an Fahrkarte n-S teue r 28 „ „
5. aus dem Salzmonopol abzügl. der Ausgaben 30 „ „
6. „ „ Tabakmonopol „ „ „ 340 „ 1,
7. „ 1, Lotto ,, „ „ 30 „ „
8. von der Post ,, „ „ 50 „ „
9. von der Postsp ar kaste „ „ „ 6 „ „
10. aus den Staatsf orst en „ „ ,, 6 „ ,,
11. aus der M o nt anverwaltung „ „ 13 „ 1,
12. aus Zö llen 197 „ 1,
13. aus E isen bahnen abzüglich „ „ 280 „ „