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Full text : Bregenz. Eine siedlungsgeschichtliche Untersuchung

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Riedt, darauf ime ain rath ain hauß zepawen vergun dt, doch nit lenger

 Steen ze lassen, danns inen gelegen ist ”.“

Weitaus die meisten Häuse r in der Insel sind aber viel älter ”
Das Gebiet des Gra bens gehörte ursprünglich ebenfalls zum Ried.
1449 stand „Sant J ergen Capel daselbs am Ried5 9.“ Gemeint war
das Gebi et zwischen den beiden Bächen, also die linke Seite der heu-57

 Stb., Ordi nari Nut zungen.
s* Die alte See kaserne (Inselstraße 8, Finanzverwaltung) früher Gotteehausspital
 am See, steht auf einer Reihe ehemaliger Hofstätten. Im Steuerbeschrieb
 1694, 65 heißt es: „Aus disen hoffstatt und gärten ist der newe spit haB
und stallu ng am See erb awen worden..: Joh annes Wei ßen haußhoffstatt in der
Insu l, Johannes Meyer krautgarten alda, Mathi as Wolfertspergers hauß und hollstatt,
 Micha el Wei ßen heußlin und kra utga rten, Hillebrand Schnellers hauß und
garthen, Lo renz Wilhelms heußlin und krautgarten, Micha el Hellbockhs heußlin
und krautgarten.“ Der Beiname des hier aufge zählten Mathi fi Wolffurtsperger
war (Stb. 1637) Frick. Vor ihm besaß sein Haus Bernhart Fr ick, Mathiß Widenm
 an, Hans Petterman. (Zb. See kappfr. 1593, 103). Dies er zins te 1593
1 Schilling, nach dem Zinsb uch an den genannt en Brief von 1449. In dies em
kommt aber nur ein einziges Mal ein solcher Zins vor und zwar von einem uns
beka nnten Haus am Ried. (s. obe n). Wohl aber fände sich ein solcher Zins in
der Stiftungsurkunde vom 22. August 1446: „Item ain schiling pfen ing järlichs
zins den Jos Hewlin ußer siner hofstatt am Ried hinder sinem hus enzw üschen
Jäcken Get zner und Philippen Man golt gelegen, jerlich uff ULF. Tag zuo liechtmiß
 zuo geben daran gemacht hat.“ Ein Jos Hewlin steht bereit s in der Testur.gs
 urkunde des Jahres 1409, an viertletz ter Ste lle, also ganz nahe am See.

Lorenz Wilhel ms Haus gehörte vorhe r (Schaffb. 2, 505) Jakob Pfa nners
witti b, Jerg Ke ßler, Micha el Fincken Witib (Zb. Almosenp8. 163 6), vorher
Hans Finck Scheuchtenlaist (Zb. St. Mangenpfl. 1578); dessen Vorgänger Hans
Hal der hatte im Jahre 1506 einen Zins von 5 Schilling auf sein Haus am See
übernommen „s toßt an Herm an Schw iggers sel. ha ufi, oben an Veldegs sel. hauß,
binden an Haintzen Humel und vo rnen an die gemaind.“ Dabei war dieses Haus
dama ls schon mit 7 Schilling belastet (Urb. Son ds. 1592).

Auch die Häuse r hin ter denen der stä dtisc hen Riedgasse gehen wek
zurück . Das Haus Bahnhofstraße 1, Schw erzier gehörte 1808 dem Gebh ard
Weiß (Ka taster). Vor ihm hatte es Valentin Schwäbel (Stbes ch. 1731, 246),
Ba ltus Reiner (ebd. 353), Elisabetha Güg lin (Kopb. 136), Mich el Gügel (Zb.
d Spitpfl. 165 1); er wie seine Vorgänger Ul rich Lenhardts Tochter, Georg
Frick, Abrah am Reiner (Zb. 1636) und Jakob Gügel (Zb. 1597) zinsten dem
Seelhaus 7 Schilling, die Georg Möchelin am Bartholomäitag 1461 auf sein Haus
„zwischen Gorye n Bes cheggen und Ha nsen Perum (verderbte Abschr ift) hevsern“
 übernommen hatte

68 Urk. (Abschrift) Pfa. Breg. 24, 51 51
            
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