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renkönig) 41. Eine dritte war am unteren Ende der Gasse, geh ört als3
schon zum Leutbühl. Demgegenüb er hatte das Maurac h die „Goldene
Krone“, später auch den „Gelben (= Goldenen) Leuen“ (heute oberer
Anbau der „Kro ne“); Obergas se und Vatzenwasen hatte n zusammen
nicht mehr wie eine; der „Schwanen“ (= heute Gösse rbrä u) erschien
erst Ende des 16. Jahrhunderts. Am Grab en wurde , eben falls erst in
der Neuzeit, im alten Kornha us gewir tet; etwa gleichzeitig wird die
„Sonne“ im Eichh olz genannt. Das Ried besaß, sow eit ersichtlich, überhaupt
keine Wirtschaft; erst das 17. Jahrhundert sieht hier das „Weiße
Kreu z“ (=K aisers traße 2, Rathausstraße 5) und den herabgewander
ten „Pfauen“. Nur die alte Stadt war der Kirchgasse ebenbü r tig. Sie
besaß im 16. Jahr hunder t außer dem Rathaus den „Schwarzen Adle r“
abw ärts neben dem Rathaus, den „Pfauen“ (= Eponastra ße 2, Kiene ),
den „Roten Ochsen“ neben der Metzg und die „Schelle“, doch we rden
kaum mehr wie 3 Wirtshäuse r, darunter der „Pfauen“, und „Ochsen“
dem Mit telalter angehören, also nicht mehr wie an der Kirchgasse.
Räm und Jörg von Baben bol und hat Räm we llen zu trincken ; ist Jung Schnabl
und Gorius Gärwer daby gewesen sambt andern.“ (Rtpr. 171). Die Im Bruderhof
stammen aus Wolfurt.
41 Unten grenzte der Bru derhof im Jahre 1625 (Schaffz. 28. 10.) an Hans
Oxn er, „Würt zum Mo hren“. Vor ihm war es Jacob Egender, „Würdt im Mohren“
(Zb. Trium Reg um, 1676). 1613 heißt er noch „Wi ert zum Morenkün
ig“ (Urb. d. Seeka ppfr. 1593, 96). Vor ihm war Jos Meusburger „wiertt
zum Mor en“, der 1604 (150) für die Ein quarti erung des Gefolges von Erzherzog
Maximilian „ain stuben, drey camern, sechs bettstatten und sta llung auf
80 pferdt“ zur Verfügung stellt e. Vor ihm war Bartholome Wilhalm „Morenwiert,
(1574 , 488), 1557 Cornellius Balldauff, wirdt“ (Stb.).
Am 20. November 1540 schwört Peter Ludescher aus Gö tzis vor Ammann
und Rat Urfehd e. Er war ins Gefän gnis gekommen, weil er am vergangenen
Martinsabend in „Jacoben Schnellen des wirts und Burgers zu Bregen z hauß
oben zum Camerladen an die ga ssen hin auß zu deren von Bregenntz geschw ornnen
Wachter, als er nach gewonlichem prauch umb acht ur die nacht angerüefft hat,
frefentlicher weiß geredt und gesa gt hab: „Über viertzehen tag wirst nimma
da rüef fen, es wirt annderst zu geen!“ Bregenz fürchtete sich wie das ganze Land
vor Mordbrennerbanden, die im Solde der pro te st antischen Fe inde des Kaisers
die Stadt anzünden sollten. Jacob Schnell steht im Steuerbuch 1545 unmittelbar
nach Hans Stülz, de ssen Haus feststellb ar ist (heute in HNo. 15). Schon 1528
war Jakob Schnell Besitzer dieses Haus es (Stb.). Der Name More nküng gehört
ins 15. Jahrhundert. In der Urkund e vom 15. Oktober 1466 wird Hans Mor enküng
genannt.
11 Bil geri, Bregenz