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Schon 1409 verlief die Teilungslinie zwischen den beide n Gr afen
„zwischen der Metzig und dem Brunnen“ dem untere n Tore zu. Damals
wird auch ausgesprochen, daß die Metzg Be sitz der Bürgerschaft
bleiben soll „als vor.“ (wie vorh er), ebens o auch die jährlic h für Benü
tzung gezahlten Zinse.
Auf der anderen Seite, abw ärts rechts vom Brunnen, ist das
unters te Haus sicher schon lange vor der Metzg abgebrochen worde n:
es war die Brotlaube"°, die Ve rkaufs halle der Bäcker. Auch sie ist
der Stadt eine Verleg ung der Metzg beschlossen. (Rtpr. 283, 18. Juni 1614):
„Wegen der Metzg, weil dieseloig an ainem unbequemen orth, ist daivon gered t
worden, ob man dieselben an ain and ers orth und namblich an die Kirchga ssen
bringen mrchte. Dara uf man auch Petter Bechter bes chickh t, ime fürgehalten,
daß die Metzg durch seines kener s willen erfeult wo rden und derwegen das
achlachthau ß auf ain hausen gefallen..“ Peter Bechter verantwortet sich: „..das
aber heurigs jars durch den schnee, so ab sei nem tach auf die Metzg geschossen,
das sch lachthau ß eingeschlagen., sey im la id..“ Die Metzg war also dam als ein
nie driges, eng an den „Ochsen“ angebautes Gebäu de; früher war sie stattlicher
gewesen, wie aus der damaligen Drohung von Sta dtamma nn und Rat gegen
Bechter herv orgeht. „..man werde mit der Metzg wie von alter heer hinauf
über die fenster fahren und im die li echter verbawen..“ Peter Bechter zinste
von seinem Stall auf Agathentag 8 Schilling dem Pfarrer. (Zins reg. d. Pf.
1611, Pfa. Bregenz 21 im L. A.). Es ist der Zins, den Hans Louch, der
Sch wertfeger am 7. Febr uar 1477 auf sich gen ommen hatte „..ab sinem hus
and hofstat zu Bregen z in der Statt by der Metzg, an Conr at Gesensuns hus
gelegen..“ (I rk. L. A.). 1496 (1 'rk. 2. Apri l) war dies es Haus „by Metzg
an Cunradt Gesensuns hause am e g k..“, also an der heutigen Geor^enschildst
raGe. Der „Rote Ochsen“ stand demnac h an der FponastraGe Jedenfalls war
schon Konra d Gesenson Wirt: 1532 erinnerten sich al'e Bre»e nzer an den Friedbruch
der Schortler von Lauter ach an Sigmu nd Briem und Th oman Schmid von
Berg in „Cu nzen Gese nsons“ Haus (115). Nach Bechters Zeiten war die Metzg
an der Kirchga sse; von dort wanderte sie spät er an den See und auf dem alten
Hausplatz wurde der Metzgerbrunnen errichtet. (He ute noch beim Gasthof
Forster ).
105 Das Haus Graf Wilhelmstr aße 2, Boch, 1808 (Kataster) im Be sitz
des Anton Kaufmann („ein sogenannte s Fabrickgebäude“) ist das „Cotto nfabrickhau
s“ des Herrn von Strehle in Reute (Stbesch. 1796, 195), früher im
Be si:z des Carl Bernhard Cas par von der Trave in Rorschach (Stbes ch. 1731
if. 475), der es von Gall Igna ti von Deurings Frben erw orben hat te. Dessen
Vat er, Stadtammann Johann von Deuring kauft e den Platz zu dies em Hausbau
von der Stadt am 21. Juni 1666 (Schaffbuch 77). Falls hier wieder geb aut
werde n würd e, so wurde ausbedungen, daß „unden gegen den gemainen blaz blaz