walt der stürzenden Wasser. Am äuszeren Teile des Molos, der
aus steilen Mauer n geb aut ist, wird aber manchmal eine Wa ssermoge
mit To grimmiger Gewalt zer schlag en, daß der Wass ergisc ht
bis in Le uchtturmshöhe lin die Luft gesc hleudert wird. Dann reist
der Wind Die weißze Wa sse rgarbe mit sich fort und ein heftiger
Sprühregen ergieszt sich über Damm und See. (Siehe unser Bild
Bregenzer Hafen unter Wests turm). Im inneren Hafen befin det
sich noch ein kürzerer Molo, als Landestelle für die PersonenDampfer.
Der Hafen besitzt auch eine moderne Trajeftanlage zum
Ver laden von Eisenbahnwagen auf Schleppkähne. Seit Kriegsausb
ruc ist jedoch der Tr ajektverkehr im Bregenzer Hafen vollständig
eingestellt. Mit den Hafenanla g en lift ein Trockendot und
eine fabriksmäßig betriebene Repara t urwerkstätt e in Verbindung.
Eine Eijenbahnbrücke, die über die Einfahrt zum Trockendo c k führt,
ist auf starte n Drehzapfen verstel lbar. Gleich ausserhalb des Bregenzer
Haf ens haben mir eine Seet iefe von 40 Meter Was die
Fahrwassertiefe betrifft sann am ganzen Bodensee nur her Hafen
von Rorschach und Meersburg mit Bregenz konkur ri eren. Nun
biegt hie Rüste in nördlic her Richtu ng um. Auch w eiterhin bl eibt
sie durch den Mauerunterb a u des jetzt unmittelbar am Ufer perlauf
enden Bahnk örpers ein Kunstgebilde. Jed och hat der See an
seine r weniger steilen Halde vom innersten Winkel der Bregenzer
Bucht bis etwas außerhalb der Vorarlberger Schuhfabrik durch Die
Stär fe feines Wellenschlages einen Geröllstrand vor der Bahnmauer
aufgeworf e n. Jenseits der Bahnstre cke begleiten Hä user
bis zur Vorarlberger Schuhfabr ik die innerhalb des Bahnkö rpe rs
ve rlauf ende Reic h sstraßze. Von dort an begleitet eine pracht vol le
Stastanienallee aus der nur stellenweise in schönen Parkanlagen
verborgene Siebel idyll ische r Landhäuser hervorblicken den Bahntörper
und Die Neichs strasze . Vis zum Wellenstein hin, das ist zur
Zweigstelle der Rielichsstrasze gegen Lindau und Kempt en fehlt
auch der Geröllestrand. Die Wass er des Sees bespühlen unmittelbar
die Mauer Ds Ba hnkör pers. Auch hier bie ten sich bei hefti gen
wellstürmen fesselnde Szenen hie und da turmhoc h aufspri tzenden
Aellengijchtes. In der Höhe von Gravenreuth sehen wir anftehen-Fels
unmittelbar aus dem See aufste ligen. Er wird hier als
Stüßze des Bahnkö rpe rs verwende t. Bei niederem Waffe rstand
sehen wir beim Gärtnerhaus des Grav enre u th’schen Besitz es mehrere
mächtige Konglomer atfe l sen inselartig aus dem See herausragen.
Œs sind dies mächtige Felssturztrümmer, die bis in den
See gejchseu dert wurben. Im allgemeinen sinkt hier bas Ufer sehr
auf grobe Tie fen hi nab. Das Re lief des Bodensees ist vom
Bregenze r Hafen bis zur Reichsgrenze an ber Mündung der Laiblad)
ungefähr folgendes: Von einem nur im Bregenzer Ha fenminsei
sich allmählich auf 4.3 Meter senkenden Stranbe erfolgt ein steiler
Ab bruch bis auf 10 Meter. Dann folgt die. besonders am ßochau
er Ufer sehr steile S eehalbe bis zu einer Tiefe von 50 Meter.
Sitefe Etef enlinie um schließt bas Tiefenbecken ber Bregenzer Buc ht, 35