deren Magimalti efe in südwestlicher Richtu ng non dem St ran dhotel
in etwa 1.5 Klm. mit 63 Metern nahe an die Lochauer Seehalde
heranger ückt erscheint. Der Bregenzer Schweb innerhalb der 60-Meter-Jsobathe
ist ungefähr 1 Quadratkilometer groß. Von dort
an, wo der Mauerunterbau der Eisenbahn feinen Geröllstrand
mehr aufweist, bis zum Wellenstelin, fällt der Seebo den schon auf
10 Meter Entfernung bis auf 10 Meter Tiefe unvermi tte lt ab, eine
Abteufung , die sogar in den Bergreliefs mit dem Namen „Wand"
bezeich net mird. Selbstverständlich vermag sich bei dieser ©teile
bas durch den Wellens chlag er zeugte Rollmaterial nicht zu halten
und kommt aber auch nur teilweise auf der ebenfalls sehr steilen
Seehalde zur. Ruhe. Nur gröberes Trümmergestein vermag sich
in diese r Steilheit zu halten. Nur zwischen den Bergsturztrümmern
am Gravenreuthstrande vermag sich Rollmaterial eingekeilt
zu halb en. Die zwei Bäche, der Tannenbach und der Gschliefbach
schütten an der Strandzone sehr steile Deltas in den See. Durch
die sommerlichen Hochwasserstände werben diese Bäche zurüc kgestaut,
unb ber Wellengang schü ttet nor ihrer Mündung aus bem
Rollmaterial wallartige Barren auf, die erst mit Rückgang bes
Sees tandes durch bie Erosionskraft bes Wassers teilweise wieder
en tfernt we rben. Vom Wellenstein an bis zur Mündung ber Laiblac
legt sich wied er ein stellenwei s e bis hu ndert Meter breiter
flacher Strand zwischen bie Uferlinie unb den 10 Meter Tief enkn
ick. Dieser Strand besteht bis zum Strandhotel aus bem Rollmaterial
ber Wellen. In ben Buchten, wo einst ber Lochauer
Hafen, dessen Vorhandensein noch ze rb rochene, halbverfaulte Pfahlreihen
erkennen lassen, unb nordwestlich ber Ruggbachmündung
finden wir fei nen San dstr and. Auch hier sönnen wir an ber
Ruggbach- unb Laiblach-Mündung schöne Barrenentwicklung beobachten.
Die De ltas beider Gerinne sind sehr steil. Wenn wir
auf unserer Bootsfahrt ben Blick von ber eigentlichen Uferlinie
entfernen, so wird unser Auge zunächs t von ber Sc hlosza nlage
Gravenreuth gefesselt. Der zinnenbewehrte Tortu rm, über ben
eine rie sige Buche ihre Ales te breitet, bas griechische Tempietto mit
seinem reizenden Blick auf ben ©ee unb bas ei g entliche Schloß in
vornehmem Empire gehalten, sprechen von einer Stätte durch
einen herrlichen Na tu rrahmen veredelten Genusses. We iter nördlich
di rekt an ber Reichsstrasze steht bas Einkehrhaus „Zur Bregenzer
Klause" mit einem frönen Terrass e nga rten, aus bem weitverästelte
Bäume emporragen , bie wie der kühlenden Schatten über
ben müden Wandere r ausbrei t en, ohne ihm ben Blick auf bie sonnvergoldeten,
metallisch glänzenden Wasser zu verdecken. Schon
meiter nom Ufer entfernt, liegt ber große Hof „Ob erloch en" am
Fusze einer niedrigen Felswand erbau t. Der schloszartige Bau unb
bie stars umfriedeten Wohn- unb Wirtschaftsgebäude erinne rn uns
an einen aus bem frü hen Mittelalter stammenden Freisassenhof.
Zwischen dichtbelaubten Obstbäumen hervor bli ckt bas freundlich
gele gene L ochau. Sobalb ber Natu rst rand non Locha u beginnt , 36