41 Beschreibu n g.
wird
will
aber
der nach Haus gewiesen, weil die Gefahr nicht groß war, we lche aber bald größ er
hervorprallen.
lind weil von dem Pündtner- und Sch weize rkrieg viel zu sagen wäre, als
ich hier nur das no thwen digste und die Hauptpunkte in etwas verze ich nen, vorher
In dies em Jahr übergibt ho cherm eldte Seine königliche Majestät den Bürgern zu
Feldkirch die Mühl en in der Stadt sammt den Sägen, Harnisch-Mühlen, Kupferschmidten
und Schleifen, soviel den Wasserfluß berührt, sammt der Nießung des Wasserflusses, von
dem Stein in der Enge ob dem hohen Wuhr bis in die Stein in die Ränk unter der
Jllbrück e, zu Erbleh en; beh ält sich aber vor die Vischent z an denselben Enden. Ist aber
bald darauf als Anno 1496 wegen bes agter Mühlen der Stadt zu besserem Nutzen eine
Aenderung geschehen.
Anno 1496 den 3. Mai ist Alber to von Neunec k in dem Joh anniterhaus e nachgegangen
Conradus Schw abla ch.
Anno 1497 erhob sich zu Feldkirch ein groß er Aufr uhr wegen der Schweizer und
Pündtner, wel chen nicht gar wohl zu trauen, daher das ganze Landvolk in Ha rnisch zusammengekommen,
stunde n auch mit wachtbarem Auge bis an den Tag, wurden aber wiedieses
melden, daß:
Anno 1498 König Maximilianus über oben schon gehörte hohe Jurisdic t ion die
Stadt Feldkirch^ be freiet habe, daß sie den Blutbann von einem Bogt empf angen möge,
und dem darum schwören. Und wann ein Stadtamman n krank oder des gemeinen Wese ns
ha lber abwesend wäre, solle der Vogt dem Rath zu Feldkirch Gew alt und Macht geben,
die Ma lefiz und Hoch geri cht als Richt er zu besitzen, bis der Stadtamman an heim kommt w.
Es werden uralte Schriften gefunden, we lche meld en, daß der Stadt hohe und
niedere Gericht sich erstrecken bis zu End des Gott sac kers und von dan nen stracks hinüber
bis an den Berg Ardetzen, so weit sich die Ebene erstreckt, bis an die Jllbrücke. Von
dem Schulthor hinaus der Straß nach bis an Stei n, so sehr die Ebene gehet, gegen
bergwärts an den Weing arten -Zau n und allenthalben bis an die rechte Jll.
Besagter Krieg zwischen Oeste r reich und dem sc hwäbis chen Bunde eines Theils
soda nn den Grau pündtner n und Schweizern anderen Theils bestehend, hat Anno 1498
also ang efang en. Es war zwischen der österreichischen Regier ung zu Innsbruck und den
benachbarten Graup ündtnern etliche Jahr ein Mißverstand, absonderlich wegen des Münsterthal
s, daher wurden etliche Bischöfe und andere Herren, auch König Maximiliani Räthe
als Schiedsrichter zu Feldkirch einen endli chen Ausspruch zu geben ernannt . Welc hes
doch hintertrieben, und deßwegen bei dem Kloster Münst ert hal einige Sch armützel sind
vorgenommen und besagtem Krieg der Faden erst dick gesponnen und angezettelt ist worden.
Denn gl eich darauf die Pündtner Abge sandte n nach Zürch geschickt und sich den 13. Dezem ber
der Eidgenossenschaft auf ewig verbunden haben. Diesen Krieg anzuzünden gab auch eine 7