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Flaschen, 25 Halbhäggen, 12 gute Helle npard ten, 12
Knebel spie ße, 200 Landsknechtspieße, 1 Centner Zindtstricke
und da im Zeug haus in der Stadt eine große
Anza hl alter Hellebarden vorhanden, müßten etwa
200 davon ins Schloß hinaufgethan werd en; end lich
weil das Pulver an einem ungewarsamen Orte nahe
beim Stall heu und -stro h liege, auch das Thürmchen
mit einer schlechten feu chten Thür versperrt ist, wäre
hoch vo nnöthen, daß da sselbe mit einer guten eisernen
Thüre versorgt und keineswegs angefüllt werde. Diese
Jnventare sind ä ußerst dürftig gegen das Rüstzeug,
welches in zwei Ze ughä usern, dem alten und neuen,
und in einem halben Dutzend anderer Orte der Stadt
aufgehäuft lag. Auch da raus geht hervor, wie ne bensächli
ch die Bedeutung des Schlosses gege nüber der
bef estigt en Stadt war. Beurk undigungen geschahen
ebenfalls reg elmäßig in letzterer und nur selten auf
der Burg.
Nach dem Tode Mark Sittichs Ende 1533 übernahm
die Vog tei über Drä ngen der österr . Regierung,
aber mit Widerstreben, Herr Eitel eck von Reischach
auf Mägdberg im Hegau. Dieser führte schon nach
Jahresfrist am 4. März 1535 eindringliche Beschwerde
über seine materielle Lage als Vogt auf dem Schlosse
Bregenz bei der Regierung König Ferdinands zu Innsbruck.
Er berechnete fol gende Ausgaben, die er im
Jahre 1534 habe machen müssen: da er zu Bregenz
Haufe, brauche er für einen Untervogt und dessen
Haushaltung auf Mägdberg un Jahresbesoldung, außer
Essen und Trinken 35 fl.: für dessen Pferd täglich
3 ke. = 18 fl.; für einen reisige n Knecht,
den er In Bregenz mehr halten mü sse, als wenn er
auf Mäg dberg hausen würde, an Besoldung und zwei
Kle idern 18 fl., für dessen Roß ebenfalls 18 fl.;
einem Kellermeister auf dem Sc hloß auch 18 fl.;
einen Wagenkn echt zum Bau des Schlosses (d. I. für für