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stirbt. Auf der Rückseit e steht in der Schr ift des 15. Jahrhu nde rts „Jä ten
Briemen guot, Hag gen Jarzi t." st
Im Einkunfterod-e-l Nr. 27 aus dem 14. Jahrhundert (etwa 1340) steht
unter den Anga ben aus der Umgebung des Klosters: „Item dicta Gilgin 1
Schilling."
So ist also ein altes W-a-lderble-hen verl aust worden, wiederum ans Kloster
zu rück und neuerli ch als Lehen ausge geben wor den.
Genau derselbe 93org ang läßt sich auch beim -Schna bel-gu t — heute Schn abel
buvg geheißen — feststellen. Der „Schnabel" fin det sich in den Mehrerauer
Zinsbüchern seit 1594. Damal s °) zinft Caspar Beck „von der Behaußung dem
Schnabell, io we von Jar zue Jar »erliefen worde n, aufs Nicolai 2 Gulden."
Laut Urku nde vom 26. September 1566 verkauft Hans Schnabel von
Sc hönstein , stder Zeit Ci nwonner zu Bregentz" an Abt Jakob des Klosters Mehrerau
um 1700 Güld en sein eigen Gut" genannt Schönnenbach, so bey vorgemeltem
-Got zhaus Merer Qw bey Bregentz gelegen, mitsampt den ba iden Heusern,
Holf stetten, Städeln unnd Ställ en, -was Nuot und Nagel hept und in sich
hellt, auch mit Rebe n, Rebstal l, Weyer unnb Gruoben, auch den Fluß des
Schlatbachs d-a rzu gehörig, Stegen , Wegen unnd aller Zugehördt unnd wie das
alles in ainem Einfann-g unnd ditzma l in der Zeunung ligen ist" samt einem
Zins von anderthal b Gulden und 150 Gangfischen. Auf der Rückseite steht
„Verkhauffbrief umb das gan ntz Guet Sc hönen bach, -genannt Schnabel , zue
nec hst vorm Gotzhaus Mereraw -gelegen..."
Also doch Eigenbesitz, so-g-ar besonderer Gr öße? Dieser Sch luß wäre vorschnell
unlb unüberlegt. Das Gut Schönen-bach, die „Schnab-e-lburg" ist kein
Stammsitz eines ad eligen Haus es, es ist nicht mehr, -als die anderen Anwesen
in Borkloster -auch.
Eine Ur kunde -aus dem Jahre 1552 °) erzäh lt, wie das Schna belgut entstand-
en ist. Damals verkaufte d-as K loster Mehrerau dem edlen und festen Hans
Schnabel von Schönstein „Unnsers Gotzhus -aigen Gut, so vormal s Hanns B-üchelm-an,
Bürger zu Bregentz, sein von Schö nst ains Schwager, lehenswiß von
Unns unnd unserm Gotzhus in n g-ehapt, so un ge varlich ain gut-te halb Juc hart
Boden und zunechst -an unnsers Got zhus Gütter gelegen ist. Ob-erth-alb an die
Ga ffen, an -sein von Schö nst ains argen Haus und Gut, so er von bemeltem
Büchelman erkhaufft, nebe nzu an sein Kauff ers Gut, so er
laut seines h-ab-enden Brief fs von unns, u nnferm Gotzhu s und ainer erber-en
Gm-aind zu Rieden mit r-echtsmeffi-gem Tit tel inne hat, lestlich-en an Gorius
Humpelers Wittib Lehen und Bernharten Klingenst ain s Stattschribers zu Bregentz
aigen -Gut st oß -end-e. Außerdem ver kauft -d-as Kloster „die annderthalb
hun dert Ganngkvisch, so järlich un nferm Gotzhus von und ab ermeltem Gut, so
er von Schönstain vom Büch-elm-an, feine -m Schw-ager -erkaufst, uff Mittfaßten
zu Zins ganngen, auch die sib-eutz-echenn Pfund Pfening j-agennd-er Schuld," die
ged achter Hanns Büch-elm-an -dem Gott-esh-aus schuldig -geworden war. Der Kauf
geschieht um 80 Pfun d.
Wie Gemeindeland an -den Schnabel über ging, erf ährt man aus einer
Urk unde7) vom 31. Jänn er 1551. Da mals schen ken Me hrerau und Rieden
„unnsers Gotzhus -aigen und gena mter Gema ind zu Riede n Trib und Trat, so
4) ^Bengt die Bräm---Briem der Art. 1504.
st Mehr. Jinsib . .8.
°) ’®l oi(f)@eitii ge Abschrifft Mehr. Arch. 813.
7) Mehr. Urch. 310, Glmch KMKge Mlschr-M.