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nämli ch gingen Kirche und Kloster der hiesigen Iohanniterkommende kaufsweise
an die schwäbische Reichsabtei Weingarten über. Deren tatkräftiger Abt
Georg Wegelin, ein gebürtiger B regenzer, wohl der b edeuten dste Prälat in der
Reihe der Weingartner Stiftsäbte, begründete hier eine Filiale seines Klost ers,
St. Fi delis
um für die Kapitularen, das Klos terarch iv und wer tvoller e Mobilien in jenen
bereits unruhigen Zeite n am Vorabend des dreißig j ährigen Krieges ein Asyl
zu besitzen.
Die Komme nde oder Komthurei Feldki rch des I o h a n n i t e r o r -
dens war später mit jener von Tobel (schweizerischer Kanton Thurgau), dann
mit an deren süddeutschen Kommen den einem und demselben Komthur unterstellt.
Die Feldkircher Brüder übten still und unauffällig ihre karita tive Tätigkeit
im S pital und P fründhaus der Stadt aus; sie besorgten den Gottesdienst
in ihrer Or den skirche St. Johann rnb versahen die Seelsorge in der seit 1315
ihnen gehörigen Pfarre Ti sis; s odann ha tten sie die nicht unbeträchtlichen Güter
ihres Hauses, die zumeist im Jnnerland und im Walgau lagen, zu verwalten.
Dem Komthur stand das Patronat über die Pfarren Tis is, Thüring en
und Bludefch, Sonntag, Nenzing und Mauren im heutigen Liechtenstein zu. —