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meinde, spiegelt sich Feldkirchs große kulturelle Vergangenheit wie in einew
Brennpunkte k onzentrier t wider. Dies alles läßt uns Feldkirch, das, trotzdem
es durch Einge meind ung der bena chbarten Ortschaften Altenstadt, Giesingen,
N ofels, T osters und Tisis im Jahre 1925 „Groß- Fe ld kirch" geworden und seine
Einwohnerzahl von 5000 auf 12.000 gesteigert hat, dennoch in se inem Kern
das alte i dyllische Städtchen geblieben ist, von einem eigenartigen Schimmer
der Ehrwürdigkeit überstrahlt erschauen und erfüllt uns mit Fr eude und Genugtuung,
daß bei all der Nivellierungs- und Materialisierungssucht der
modernen Zeit uns doch noch ein solch kostbares E rbstück aus vergangenen Tagen
erhalten gebl ieben ist.
Wapp en der War^tgemeinde Sc hruns.
Durch eigene Landesg-esetze genießen die Gemeinden Äas Recht, eigen e
Wappen zu führen. In Vorarlberg können die Gemeinden durch das Gese tz
vom 22. Dezember 1926, L.-G.-B l. Nr. 1 ex 1927, die Bewilligung erhalten,
ihre alten Wap pen zu führen oder die Verl eihung eines neuen erwirken.
In diesem und in weiter en Hefte n bringen wir in zwangloser Folge
Abbildungen und Beschreibungen der jetzt in Gebrauc h stehenden Vorarl berge r
Gemeindewappen.
Die Vorarlb erger Landesregierung hat in ihrer Sit zung -vom 10. Dezember
1927 beschlossen, der Mark tgemeinde Schruns die Ber echtigung zur Führung
des nachstehend beschr ieben en und in Farben dargestellten Gemeindewappens
zu verleihen:
„Ein von Gold über Blau erhöht geteilter Schild. In dem ober en Felde
ersch eint ein au fspringe nder schwarzer Stier mit gesenktem K opfe. Aus dem
Fußrande des unteren Feldes erh ebt sich ein mit gekreuzten goldenen Schlüssel n
belegter grün er Dreiberg, hint er dem eine goldene Strahlensonne zu sehen ist."