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1385 Dezember 2. (Sams tag vor Nt. Nikolaustag.)
Johans von S chönow seßhaft zu Fussac h verleiht Hansen
Klingen von Lutrach zu einem Walder b seinem Baumgarten zu Lutrach
in dem Niderndorff bei der Mühle zu Lutrach nebst sei ner dasel bst
gelegenen Wiese . Davon solle n Küng und seine Besitznachfolger auf
St. Gallentag 1 0 nS) und dann, wenn der Lehensherr „des lenger nit enb eren
noch gerad en« wollte, 11 0 Costentzer Münze und zwei Hüh ner als
Lehenszins entrichten.
Siegler: Johans von Schoenn ow.
Orig. Perg. Das Siegel hängt.
a tergo ะ „Ich Hans von Schoenow han kost von Haintze n Küng aellü
sinü recht die er hat an den guetern, die er von mir ze walderb hat, als diser
brief wist und sait umb XXX 0 Costenzer müns, doch mit der gedingt,
wenn er kunt umb sant Martistag, es si über kurtz aid über lang, so s tillent
ich und min erben im die gueter wider zu loesent geben och umb XXX 0
der vorgedachten müntz.“ 50
1387 Februar 1. (Lichtmeßabend.)
Johanns Stök kli, Stattamman zu Veltkilch verleiht dem
erbern Knecht Haintzen Otten von Suis seine „aigen wis, die gele gen
ist ze Suis zwischen! Wil halms Amman s wingarten und siner Hofstatt
und obnen sto sset an die Rinkmur und unnen an Ruschen Wa lchs
suns wingarten«, zu recht em Erblehen. Aus di eser Wiese sollen Ott und
seine Nachfolger einen Weingarten mac hen und „je zue herb st so man
wyndmot, in dem torggel under der ri nnen, ze rechtem zins davon richten
und geben sons ainen gantzen Drittentai l alles des wins, so denn je des
jars darinn erbu wen, gewachsen und worde n ist, an all sundrung weder des
erg sten noch des best en an gew ärd und sons uns och den zins also iärklichs
an allen u nsern ko sten und schaden in dem torg gell getrül ich geben
und a ntwurten.« Würde dieser Zins nicht entrichtet, so ist das Lehen
heimfällig .
Siegler: Der Stattammann.
Orig. Perg, (sta rk zerrissen.) Das Siegel fehlt . 51
1387 Februar 14. Veltkilch. (St. Valentins des hl. Martyrerstag.)
Hai nz Ott von Suis der Reb knecht bekennt von Johans
Stökkli, Stattamman zu Veltkilch zu rec htem Erbzinslehen empfangen
zu haben „sin aigen wis, die ze Suis zwüschent Wilhelms des Amm ans
von Veltkilch wingarten und hofstatt gelegen ist und obnen sto sset an
die Rinkmur und unnen an Ruschen W alchs suns wingarten.“ Diese
Wiese habe er mit der Verpflichtung empfan gen, sie zu einem Weingarten
zu mac hen und dann jährlic h bei Zinsfall zur Zeit des Wimmelns den dritten
Teil des darau s gewonnenen Weins als Lehenzins zu entrichten.
Siegler: Frikk Töltsch, L andamman zu Rankwil.
Orig. Perg, (stark ze rrisse n.) Das Siegel fehlt. 52