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bein ha ltet, den sie darum bekommen hab en. Sie sollen auch den Graben,
der des Gottes hauses Gut von ihrem Lehen schei det, stets offen halten.
Siegler: Hainrich Kai serman, stattamman zu Bregent z.
Orig. Perg. Das Sie gel wohlerhalten. 157
1437 Juli 2. (Dien stag vor St. Ul r ichstag.)
Vor Chunrat Talch, Stattamman zu Pregentz, der zu P regentz
in der Stadt öffentlich zu Gericht sitzt, erscheint der erber Jäk Schmi d,
Bürger von Pregentz und läßt durch seinen erlaubten Fürsprechen
Caspar Redrer anzeig en, daß die Conventherren des Gotteshauses
in der Owe zu Pregentz gestern auf of fener Gant der Hiltprand Gut
zu Rieden ausrufen ließen und er dasselbe um 19 ß erst anden habe.
Auf seine Bitt e, ihm mit Urt eil zu erkennen, wie er sich zu dem ersteigerten
Gut ziehen soll, wurde — n achdem der Stadtpüttei Hans Müli bach
verhört worden war und die Richtigkeit der Angaben bestätigt hatte —
erkan nt, daß er mit dem betr. Gute nach seinem Willen schalten und wa lten
könne, wie mit andern ihm eigentümlich gehörigen Gü tern.
Siegler: Der stattamman.
Orig. Perg. Das Siegel fehlt. 158
1437 September 13.
Anna von Wiler geb. von Haime n hofen, Witwe Burkharts
des Alten von Wiler „uf der Schiben geseßen,“ stiftet mit Wißen
und Wille n ihrer Söhne Rudolf und Burkhart von Wiler und
Heinrichs von Haimenhofen, derzeit Kirchherr zu Wei ler
eine Jahrzeit für ihren verstorbenen Gemahl, für ihren Sohn Hans von
Wiler, Klos terhe rr zu Kempt en und Oswa lts von Wiler des
deutschen Herrn, auf den Altar in der Pf arr kirche zu Weil er, den man
den Stifter- oder Herrenaltar nennt, und den jetzt Hans Mener als
Kaplan versieht.
Siegler: Anna, Rudolf und Burkhart von Wiler und Hainrich
von Haimenhofen, Pfarrer zu Weiler.
Orig. Perg. Von den Siegeln hängen nur die ersten drei in stark
beschädigtem Zustande.
Regest bei Hummel im 15. R ec hens chafts bericht des Vorarlberger Museums
vereins Seite 25. (Datierung „im Herbste.“) 159
1437 November 25. (St. Kathrinentag.)
Hanns von Brun ab Rüti verkauft für sich und seine Kinder, die
er bei Eitzen Abrüti seiner Frau sei. hat, dem ehrsamen Ulrichen
Billing, Bürger zu Lindow , um 10 tt Lindower Währung einen
jä hrl. Ma rtiniz ins von 10 ß ab sein em Halbteil Gut Abrüti, stoßt an die
vom Schru ntolf fs und von Haime n. Das Gut ist Lehen von Oswalten
Siber, dem ein Jahreszins von 12 ß zu entrichten ist. Den Heiligen
zu Opffenbach sind jährlich 6 H Zins zu reich en. Diese r Rentkauf
geschieht mit Willen und Gunst des Lehensherrn, Oswal ten Siber und und