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Wiß in der H anngna ch über schriftliches Ersuchen des Vormünder^ der
beiden Gräfinen Hainrichen Graven zu Fürstennberg, Werdenn -
berg und Hailig en berg zu re chtem Lehen.
Siegler: Die Äbtis sin.
Inseriert im Lehensrevers des Haug von Hardtnegg vom gleichen Datum.
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1577 März 11.
Haug von Hardt negg bekennt, daß die hochwürdig Fürstin und
Frau Katharin a Äbtissin unser li eben Frauen stif ft und Gottes
haus zu Linndaw ihm anstatt und als Lehenträger wei land des w olgebo rnen
Herrn Ulrichen Grafe n zu Mountfort und Rottenfells, Herrn zu
Tettnanng und Argen beid er Töchter „Fr ewlin Maria Magdalena
und Frewlin Barbara Gravinnen zu Mountfort und Rotten
fell s“ die vier Höfe zu Gwiggen und das Reitmo ß zu rechtem Lehen
verliehen habe. Er stellt der Äbtissin den ü blichen Leh ens revers aus, in
welchem der volle Wortla ut des Lehenbriefs vom 11. März 1577 aus gen ommen
wo rden ist.
Siegler: Haug von Hardtnegg.
Orig. Perg. Das Siege l ist leicht verletzt. 269
1578 Dezember 1.
Joachim vom Sürgensta i n zu Am ptzell, fürstl. bayrischer
Rath bekennt, daß ihm die hochwürdig F ürstin und Frau Barbara
Äbti ssin unser li eben Frauen Stift und Gotteshaus zu Linndaw
die acht Malter Haberzins ab den vier Höfen zu Gwigken, ab der
Wiese das Reitmoß genannt und ab dem Zehenden dasel bst zu rechtem
Lehen verliehen hat. Er stellt der Äbti ssin den üblichen Lehen srevers aus,
in welch em auch der volle W ortlaut des L ehenbrie fs vom gleichen Tage
ausgenommen wurde.
Siegler: Joa chim Sürg vom Sürgenstain.
Papi er Original mit dem wohlerhaltenen (aufged rü ckt en) Siegel. 270
1583 Juli 15. Ynsprugg.
Erzherz og Ferdinand Carl e rteilt den Gemeindsleuten des
Dorfs Ran ckh weil in der Herrschaft Veltkhirch in Anerkennung
ihrer dem Hause Ös terreich bewiesenen treuen Dienste die Bewilligung , daß
sie von denjeni gen Personen „so zu inen zie hen wellen das einzuggelt, doch
mit dem Unterschid einn emen müge n, nemlichen wann sich allso frembde
Perso nen und benachpaurte durch heüra t oder in anderwee g zu inen, denen
von Ranckh weil ein- und niderlassen würd en, das der oder dieselben vor
allen dingen glaubwü rdig e briefliche urkhundt und abschid irer eelichen gebürt,
haltens und abschaidens, der ennden sy zuvor gewest sein mit sich bring en
und un serm Vogt und ambtleüten zu Veldtk hirch gegenwürttigen und
khünfftigen auflegen, sich volgends doch alles mit geda chts Vogts und
ambtfeüt allß Obrigkeit wissen, willen und messigung mit der gemaind zu zu