accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text : Stadtrecht von Feldkirch nach der Abfassung von 1399

^ Ä" iä^SeakSs

139

bieb, malatz ald verhiter sche l, der sol das bessren der statt mit 10 ß,
dem amman mit 1 Pfd. und dem cleger mit 10 ß D.

Tit. xxm. Das ainer amen Halss chlag nit bess ren sol.
§. 1. Wir habint och gesetzt, wär, das ainer den andern an den hals
schlug, und ainer, der da geschlagen würd, ze Hand spräch : ir böswicht,
 ald ir dieb, ir geltentz, das sol er nit bessren.

Tit. xxiv. Wer 5 ß D. an die statt schuldig wirt.
Wir habint och uffgesetzt, wer der ist, der 5 ß D. schuldig wirt
an die statt, das man dem nichtz sol varn lassen.

Tit. xxv. Das all schulden an dem zinstag zwifalt a11 der buss
sint, und an dem jürmarkt drivalt.

Wer och dehain unzucht an dem zinstag l)in tut, won es denn
markt ist, das sol er zwifalt bessren und an dem jürmarkt dri valt,
noch dem als denn die unzucht an ir s elber ist.

Tit. xxvi. Das ainer am schu ld für den andern bessren sol, ob
ers also an in bringt.

Zerhellent och zwen mit enander und ist, das der ain mit dem
andern als übel redt, das er mit eren nit mag überwerden, er
schlag in, und mag der fürbringen, der den schlag oder die unzucht
tut, das ener als übel mit im geredt hab, den er denn geschlagen
hat, und als ferr mit red ald mit werken an in bracht hab, der
sol die s chuld und bef serung für den geben, der in ges chlagen hat.

Tit. xxvii. Wer der statt 5 ß ald under 10 pfunden schuld ig wirt.
Ist och, das ainer der statt von unzucht schuld ig wirt 5 ß D.,
als was er under 10 pfunden schuldig wirt, mag der die schuld nit
berichten, es syg mit Pfennin gen ald mit pfänden oder mit bürgen,
dem sol man ainen vinger abschlahen, welen er wil und wirt im
der vinge r abgeschlagen, so sol er zehen jür vor dem geeicht verb
 otten sin.

Tit. xxvin. Wär och, das ainer der statt schuldig würt 10 Pfd. D.
und möcht der die schu ld nit gerichten.

8. 1. Wär och, das ainer der statt schuldig würd 10 Pid. D.,
möcht der die schuld och nit gerichten mit pfenningen als mit pfänden
 oder mit bürg en, dem sol man ain Hand abschlahen, und sol
denn darnach zehen gantzü jär vor dem gericht verbot ten sin.

§. 2. Und käm iro ainer , dem ain vinge r ald ain Hand also
abge schlage n würd, in den zehen jäten wider in unser gericht , so
sol man im den andern vinger ald die a ndern Hand och abschlahen
und sol darnach aber zehen jär vor dem gericht verbot ten sin.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.