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Full text : Die Urkunden des Stadtarchivs in Bregenz. II. Teil

wegen Leistung der „kurtzen Trüette r len, Zeinholz und Schindlen“,
welche das Holzwerk in das Gut und den Weingarten Mil ltenper g genannt
 Gra fen Pomgart en bei der Stadt ßregentz weiter zu geben sich
weigerte, einen Vergleich. Für die seit mehrer en Jahren rückständige
Leistung ist ein einmaliger Betrag von 1 Pfd. Pfg. zu entrich ten und in
Zuku nft statt der bisherigen Naturalleistung jedes Jahr ein Betrag von
1 Pfd. 10 Sch. Pfg. als Zins, welcher mit 30 Pfd. Pfg. in zwei Zi elen
abgelöst werden kann.

Siegler: Dr. Jerg Hipp und Stadtamman und Rat mit dem Stadtsiegel.Orig.



Perg. Das letztere wohl erhal ten, das Siegel des Dr. Hipp
fehlt. 508

1539 November 10.

Elsbetha Saltzmennin weiland Ad amen Frantzen Witwe im Gericht
 Torenb uren verkauft mit Wis sen ihres Vogtes Jacob Bildsta in dem
Hanns Weysen, Bürge r zu Brege ntz als von Stadtamman und Rat vero
 rdnetem Fac tor und Einziehe r der Vigilia oder Spenn Zinse um 12 Pfd.
Pfg. Hauptgut einen auf Martini zu entricht enden, ablösbaren Jahreszins
von 13 Sch. Pfg. ab ihrem Juc hart Acker zu Häfenberg, stoßt an Eva
Frentzinen, an die Gasse und an Adam Klöcker.

Siegler: Adam Klöcke r, Amman zu Tor en buren.
Orig. Perg. Das Siegel besc hädigt . 509

1540 Jänner 9.

Stadtamman und Rat zu Bregenntz beurkunden, daß ihr Bü rger
und Ratsfreund Christoff Muchsei und seine Hausfrau Margreth Reinerin,
 letztere vertreten durch Hanns Manngollt genannt Lipp, B ürger
und Ratsfreund durch ihren Fürsp rech Christo ffel Abegg vor versammeltem
 Rat ihren Wil len kundgegeben haben, folgende s Testament zu
errich ten.

1. Der Bestattnis Gott esdienst für beide Eheleute soll nach ihrem
Tode christlichem Gebra uch nach mit Siebentem, Dr eißigste m und Jahrtag
 in der Pfarrkirche gehalt en we rden. Die da rüber erlaufenden Kosten
sind aus dem gemeinsamen Vermögen zu entr icht en.

2. Der über l ebende Eheteil soll das beid seit ige Vermögen lebenslänglich
 zum Nutzg enuß haben .

3. Nach dem Ableben des Ueberlebenden soll das Vermögen in
zwei gleiche Teile geteil t und je ein Teil als Erbe der Ve rwandtschaf t 59
            
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