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Tor e, zu dem von der Hauptburg herab eine gleichfalls sch ar tenbe setzte
Mauer schr äg hera b sührt, dann durch die letzten Tore f und g, zu denen
der Weg noch ansieigt. Den engen Zugang beherrscht hier der Berchfried
o und der ummauerte Felsvorsprung i.
Der Fels der Hauptburg ist auf seinen beid en, mit je einem Wohngebäude
überbauten Fla nken um ein Stockwerk niedriger als in seinem
Mittelteil und dürft en die dad urch gewonnenen Räumli chkei ten zu Kellern
ben ützt worden sein.
Grundriß der Ruine Neuburg
(nach O. Piper).
Die Ruine des Palas p zeigt sich nur noch als ein dreistöck iges
rohes M auerviereck mit dem Nest einer starken Scheidewand in der Raummit
te. Die NW=®eite ist fast ganz zerstört. Große ausgebrochene Fensteröffnun
gen lasse n über ihre frühere Gestalt nic hts mehr erk ennen; doch
scheint Hau stein auf der ganze« Burg nur sparsam zur Anwendun g gekommen
zu sein; das Mauerwerk besteht zum eist aus lagerhaften großen
Bruchst einen , hie und da mit Ziegelbrocken ausgezwickt.
In dem and ern Wohngebäude auf der gegenüberliegenden
Seite des Burghofes zeigen niedrige Schei dewänd e eine Einteilung in
meist kleinere Räum e; in der Mitte er sieht man noch den Rest eines zwei
Meter br eiten Tonnengewölbes, den einz igen noch überdeckten Raum in
der Schloßruine. Der größere noch zweistöckige Raum q liegt wiede r
noch tiefer als das übrige.
Im Bur ghof haben wir in n ansche inen d eine ver schütte te Zisterne.
Der Berchfriet o hat eine lichte Weite von 5.75x8 m; von ihm
sind nur noch die bei den längeren Seiten in Höhe von drei Stockwerken,
die durch Mauerabsät ze markiert sind, ziemlich erhalten. Vermutlich war
der Turm bei seiner verhältnismäßig große n inneren Weite bewohnbar
eing erichte t und haben zu diesem Zwec ke nach Ausweis des erwähnten
Votivbildes von 1595 die oberen Partien Fensteröffnungen gehabt; nach
derselben Darstel lu ng war der Turm mit dem westlichen Palas durch einen
B rückent rakt verbunden. Der Abschluß des Berchfriets mochte ursprünglich
eine Wehrplatte mit vorge kragt er Mauerumfassung und erst später
Schrä gdach mit Erkerchen getragen haben.