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auf „1500 Mann der besten Truppen“ an gibt, so ist diese An gabe
zweifelsohne viel zu niedrig. An Toten allein verlor er sicher 2000
Mann (J 702) (nach einer Nachricht aus Bregenz vom 6. April 1799
wurden am 24. und 25. März 2166 Franzosen beg raben, welc he in
dem Treffen bei Feldkirch am 23. geblieben sind“ ) und daß die
Zahl der Verwundeten eine große war, ergibt sich schon daraus, daß
in der Nacht vom 25./2Ö. März ,,94 Wägen“ und in der vom 2Ö./27.
,,86 Wägen Ve rwundete durch das Rheintal nach St. Gallen geführt“
wurd en, 41 Verwundete lagen im Spitale zu Feldkirch“, sehr viele
derselben hatten „durch Steine“ die Wunde n erhalte n (J 702).
Als die Nacht dem blu tigen R ingen ein Ziel set zte, begaben
sich die siegesfrohen Landesvert eid ige r in die Pfarrkirche, um Gott
für den herrlichen Sieg zu danken und erleichterten Herzens der
f reudigen Auferstehungsfeier beizuwohnen. Ihre Freu de und ihren
Dank gegen Gott werden wir in etwa nachempfind e n können, wenn
wir an der Hand des Planes der Attaqu e Massen as den Verlau f
des wechselvollen Kampfes verfolgen.
7. Massenas Sturm auf Feldki rch.
Über den ungestümen Ansturm Massenas auf Feldkirch geben uns 3
Berichte, welche noch während des Kampfes abg eschi ckt wurde n die erste
Kunde. Der erste stammt von Jellachich s elbst. Es ist ein Hilferuf
um schle u nigsten Succurs. Auf allen Seiten hat der Feind wi ederum
a ngegriffe n. Die öster r eichischen Truppen hätten bereits vieles gelitten.
Jellachich sei um Feldkirch sehr besor gt, wenn er nicht
„schieinigst S ucurs“ erhalte. Der Notruf hat sich in der knappen
Form wie der Notschr ei eines Gefährdeten in den Berge n fortgepflanzt
nach Imst und von Imst nach Innsbruck und siche r Hilfe gebracht
nach Imst und an den Arlberg und nach Bludenz. So weit können
wir heute noch die Wirku ng verfolgen. Der um Hilfe gebeten e
Graf Nobi li meldete den Hilferuf weiter nach Innsbruck, er sandte
zugleich ein Bataillon nach Bludenz, ein zweites auf den Arlberg
(J 631 Orig.). Und der Landesgouverneur Bissingen sichert dem
kommandierenden Brigadier Grafen No bili alle För derung zu (J 631
Concept). Der zwei te Bericht wurde von den obern Ständen an
ihren Vertreter in Bregen z um drei Uhr nachmittags abgeschickt.
Er laute t zuversichtlicher: „Heute früh attaquirten die Franzosen
beide Käpfe d. i. den Margarethen- und Veit s-Kapf, w elche den
Mit telpunkt der Position zu Feldkirch vorstellen . . . man schoß
und warf mit Steinen auf sie und schl ug die Stürme glückli ch zurü ck.
Bei 1500 Franzosen zogen sich über die 111 der Gisi nger Au zu
und zugleich at taquirt en sie uns auf der Position zu Thisis. Auf
Befehl des Herrn Generals ist der ganze Landsturm in hies iger Ge-