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burg, alsbald, nachdem Graf Hugo I. von Montfort, der
Gründer der monfort'schen Dynastie, Jeine Residenz von
Bregenz hieh er verlegt hatte. Der Name „Neustadt" wurde
ihr geg eben zum Unter schied von der „Alten Statt", heute
Al tenstadt, von wo aus die Niederlassung im heu tigen
Stadt g ebiet erfolgt war. Schon bevor Graf Hugo im Jahre
1218 sein Burg-Vorwerk zur Stadt d ekretierte, nannte das
Volk das selbe aus dem angegebenen Grunde zutreffend Neustadt.
Diese Bezeichn ung „Nüwe statt" als Ortsna me erschein
t beispielsweise im Urbar des Churer Do mka pitels
von 1393. Allmählich aber setzte sich doch der von Graf
Hugo ne ugeschöp fte, richtiger aus der Nachbargemeinde Feldkiricha
(— Altenstadt) hervorgeho lte Name „Feldlirch" d urch,
so daß letzterer Ort in der Folge zum Namen „Alte Statt"
kam. — Der obere Teil der Neust adt hatte im 17. Jahrhundert
den Namen „Wilhelm von Lur-Gasse", auch „Schädler"-
oder „Schuler-Gasse", laut Pruggers Chronik. — Der
o berste Teil, Ausgang gegen Walgau-Straße, heißt im
Volksniund „ Gaißz ipfel"
Prugger-Gasse: Johann Georg Prugger,. der Verfasser
der bekannten Fe ldkirche r Chronik von 1685, jetzt in
4. Ausl, vorliegend. Er ist gebürtig von Eichstätt (Bayern),
'kam 1672 nach Feldkirch und wurde hier 1678 als lateinischer
Schulmeister angestellt. Er war zugle ich Chor-Dirigent
an der Pfarrkirche und kais. Nota r. 1681 erhiel t er in Feldkirch
das Bürge rrecht. Er starb hier 1693.
Reicheafeld-Gasse: Reichenseid hatte seinen Namen von
einem ge wissen dort begüterten Reich im 17. Jahrhundert.
Rosen-Gasse: in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts
auch Fitschen-Eaßl nach dortigen Hausbesitzern Fitsch
genannt. — Der obere Teil vom Sausgruber nach der Johannes-Kirche
zu hieß noch in der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts
„St. Johanner Eässele".
St. Leonhards- Pla tz , unter dem nat.-soz. Regime zuerst
„Platz der 13 Gefal le nen" (beim ersten Aufmarsch der
Parteigänger H itlers in München), dann „Platz des 13.
März" (Einmarsch in Oestereich) genannt .— Einen Teil des
Platzes nahm die I827 erbaute Spinnerei-Fabrik ein, seit
1855 im Besi tz der Firma Getzner, Mutt er u. Co., abgebrannt
1902. Der heutige Name kommt von der vormals auf dem
Platz b estand enen St Le onhards-Ki r che her, die Graf Graf