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Als es sich im Jahre 1867 darum handelte,
für den zeitweilig abwesenden Museumsobmann
einen Stellvertreter zu bestimmen, siel die Wahl
auf Dr. Sa muel Jenny, der ein Jahr vorher
in den Ausschuß berufen worde n war und schon
dam als die im Bechter'schen Gute vorgenommenen
Ausgrabungen auf dem Gebiete des römischen
Brigantium leitete. Seit dieser Zeit bis zu
sei nem Tode blieb Dr. Samuel Jenny als Obmannstellvertreter
be ziehung sweise seit 1876 als
Obmann tät ig. Mit welch' rastlosem Eifer er
in die ser Stel lung arbeitete, ist Ihnen allen bekannt.
Ich vermöchte nicht sein verdienstvolles
Wirk en sch öner und lebendiger zu schildern als
es Robert Byr getan hat. „Schon 1857 bei der
Gründung des Museums wurde die Konservierung
der nicht lange vor her hier und dort entdec
kten Neberreste aus römischer, wie aus prähi
storisc her Zeit als dringend erkannt; Dr. Jenny
bei sei nem war men Interesse für sie, übernahm
alsbald die Ehre nstell e eines Fachmannes für
die A ltertüm er, die schon gesammelt waren und
noch gesu cht werden sol lten. Er war es, der 1894,
geleitet durch die beim Bau der Güllich'schen
Vi lla, der evangelischen Kirche und bei der Anlage
eines Gottesackers auf dem soge nannten
„Oel rain" gema chten Funde, sel bst Ausgrabungen
began n, die den überraschendsten Erfolg hatten
und mit nicht gewö hnlicher Opferwilligkeit führ te
er dieselben zumeist auch sel ber durch; die
Mittel des Vereines hätten ja nicht weit ge reicht.
Alljährlich fast r eihte sich seither ein neues Forschungsfe
l d an und so hat er nach und nach vom
ganzen alten „Brigantium" die durch Jahr-