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bericht, auch mit zeit igem rat und wolbedachtem muet verendert, e rleutert
und erc lert wie volgt .
Als nämblich und erstlich. So sich zwo persone n zuesamen verheür
aten und von ainandern zuvor und eeh sy zu kirc hen und strassen
gan gen, mit tod abg een würden, so soll alsdann das übergebliben von
des verst orbn en Verla ssenschaft nic htz erben. Es wol lte dann das abgestorben
dem überblibnen vor se inem tod etwas verschaffen; das soll es
nach zimbliche n billichen dingen zet uen macht haben und das jenig
was ime also verschafft, demselben unv erhin dert dess verstorbnen verwan
nten und erben vol gen und we rden.
Zum anderen. Wann aber sich zwo personen zuesamen verhe üra ten,
auch iren hochzeitlichen kirchgang altem cristenlichem gebrauch nach
gehalten haben und dann ains von dem anderen über kurtz oder lang
one eeliche kinder aus irer baide r leiben bey- und miteinander erzeugt,
tods ver geen würde, so soll alsdann nach gehaltnem dreissigist, irer
bai der zuesamen gebrac hte, dergleichen alle and ere, ererbte, oder gewön ne
gü eter, ligen ds und varends, nic htz au sge nommen, gebüren de abtailung
in zween gleich tail fürgenommen we rden, und das beliben eegemecht
den ainen hal ben tail als recht aigen behalten, denselbe n wider verhe üra ten,
oder sonst in anderweeg seines gefallens verwenden mö gen, und dann
den a ndern halben tail auch sein weyl und lebenlan g, doch nur leibgedingsweis,
auch one minderung und schwainung des haubtguets nutzen,
niessen, inhaben und besitze n, ungeirrt des erstabgestorbnen eegemechtz
freun dsc haft und sonst meni glic hs. Doch so das beliben seiner not urft
nach das haubtgue t angre iffen müesste, soll es am erste n von dem aignen
und nit dem leibgedingst a il beschehen. Und nach dem bisanheer
sollich leibgeding durch verk au ffung hew, stro, tung, auch abhawung
geberender pomb und anderer dergleichen klainfüegen Sachen verwürckt
werden mügen, so soll hinfü ro diser gebrauch aufgehebt sein und die
leibgeding umb dergleichen Sachen nit verwürck t werde n mügen, und
aber die oberkaiten darinnen sonsten so es zue clag käme nach gelegenhait
gebürends einsehen haben . So bald aber das letst beliben eegemecht
auch todes verschaidet, alsd ann und von stundan nach dem dreissigisten
tag seine s abste rbe ns, sollen seine erben schuldig sein, den gemelten leibgedings
tail des abges torbn en eegemec htz nechsten freunden und erben
zu üeberantwurten und einhändig zu mache n und desselben gentzlich
abze trete n, one alle fürwor t und Verhin derun g.
Zum dritten. Wann dann zway eegemec ht in werendem eestand
ain oder mer eeliche kinde r überkommen und dann das ain eegemecht
von dem andern mit tod abgeet und kinder in leben ver lasst, so soll
aber malen nach gehalten em dreissigisten tag, ir baid er haab und guet,
ligen ds und varends, ni chtz au sg enommen, in zween gleich tail getailt,
und der ain tail auf dieselben ire kinder, der ander halb tail auf das
beliben eegemecht kommen und fallen , also und derg estalt, das dasselb
ig überbliben eegemecht deren kinde r tail, so noch nit erzog en oder
verheürat sein, inhaben, n utzen und niessen und die kin der davon
erha lten und auferziehen sol le, bis sy zu iren mannbaren jaren komen
und alsd ann wann ain kind seine mannbare jar erraicht, soll es bey
desselb en und seiner freund schaft will en steen , sein gebür nus von
solchem der kinde r halb tail zu se inen han den ze nemmen und das
überbliben eegemecht ime dieselbig sein gebür nus one alle verwaigerung
zusteen und volgen zelas sen. Begebe sich auch, das sich die kin der