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landsgebrauchs ern ewern und besc hreiben lassen. Nämlic h Hainrich
Humbel amman, Hans Küent z, Peter Kauffmann, dass Hower, Hans
Weiss und Peter Schärtier, all von Lauterach, Gorius Zwickhlin, Jerg im
Hag und Olas Mock h, all von Hard, Teus Wolfurt sperger , Ulrich Böuler1)
und Oschwald Caspar von Wolfur t, Jos Böuler und Jerg Roner ab dem
Steissberg, auch Steffan im Staudach und Hans Bä rtel von Schwartza ch.
So und wann sich zwo personen eehl ich zues amen verheürate n
und ki nder beyainandern überkommen und das ain von dem an dern
mit tod abgeet und sich darnach das in leben beliben vor ausgang aines
jars, des nechsten nach abgang sei nes gemahe ls wider verheüraten würde ,
so soll alsdann dassel b in leben beliben eegemecht, des abgestorbnen
eegemechtz verlassen hab und guet als sein leibgeding verwürk t haben
und den kindern als aigen verfallen sein. Sover sich aber das beliben
nach verseh einung aines jares widerumb verheürat en würde, so soll alsdann
dasselbig schuldig und verbunden sein, mit denselbigen kin dern,
von des abgangnen eegeme chtz hab und guet ain tailung zuetuen und
soll das beliben ainen kindstail in aller hab und guet zenemen schuldig
sein. Sover es sich aber des witwenstats helt, ist alsdann das gantz
des a bgestor bnen gu ets, des beli bnen le ibding sein lebenl ang.
Wann aber dasselbig, so in leben bleib t, sich wideru mb verheüraten,
und bey demselbigen seinem eegemecht nachgeentz weite r und mer
ki nder überkommen würde, dieselbigen vor oder nachkinder solle n jedes
seines abgegangnen vater oder muet er zuegebracht heüratguet, zue ainem
rechten voraus nemmen und darna ch in des beli bnen eegemechtz hab
und guet, dasselbig were geschwinen oder gewachsen, gleichlich erben
haiss en und sein.
Item. Ob zway eegemecht ohne eelich leibserben mit tod abgee n
würden, was dann jedes eegem echt dem an dern an hab und guet zuegebracht,
dieselbigen solle n dann widerumb an jedes nechs t gesy pt,
fre ünd und erben fallen und so sich ire hab und güeter in zeit ires leben s
etwas gebessert, dieselbig besserung soll dann jedes eegemechtz freündscha
ft auch zum halben tail zuegehören, verfolgen und werde n, ob sich
aber ir hab und guet gemindert oder geschw inen, soll dieselb ig mind erung
oder schwainung jedes eegem echtz freündschaft zum halben tail abg een.
Sover aber das ain eegemecht in leben bleiben würd, soll alsdann ir
bai der hab und guet zum halbtail getailt und der ain tail des be libnen
aigenthumb, und der ander tail sein leibding haissen und sein, doch mit
der beschaidenhait, wann sich das beliben vor verscheinung aines jars,
des nechsten nach abgang seines eegemechtz widerumb verheüraten würd,
so soll alsdann sol ich leibding ve rwürkt und des abgegangnen erben
ha imgefa llen sein. Wann es aber le nger als ain jar witwenstat helt, so
haisst und ist es des belibnen recht leibding. Doch mag es dasselb
mit ab howung geberender pomb mit wüestung der güeter und zimb er
und verkaufung hew, stro und paw verwürk en.
Item. Wann zway eegemecht mitainandern zu kirchen und Strassen
geen und das ain vor ausgang aines jars mit tod abg een, soll des abgestorbnen
hab und guet widerumb hi ndersich an sein nechst gesibt
und erben fallen. Es were dann sach, das sich ain junkfraw zu ainem
wii ling, oder ain junger gsell zu ainer witfrawen verheiren würde; der-1)
Heute Böh ler, ein im Hofsteigischen sehr verbre itet es Geschlecht.