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Full text : Der hofsteigische Landsbrauch

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ward wei ter durch sy fürbrac ht. Die herrn commissarien und ire beysit z
heten ung ezweiflt aus verlesnem brief vers tanden, das sy sollich wa sser
not vor vil jaren gehab t Und lange zeit davon scha den empfan gen haben
und noch täglich gewert ig sein müessen und das sy die erste n gewesst,
die sich für das wa sser die Ach zueerhaltung der römischen königlichn
majes tat land und leut und ir aigen güet er zuverwuern eingelassen. Haben
auch bisher zu den markn im brif begriffen und etwas verer des sy nit
schuldig gewesst we ren, denen von Hard zu gu eter nachbarschaft und
hilf ge wueret und weiten dass elb noch tuen. Das sy sich aber mit denen
von Hard in ain gemain wuer einlassen sollten, das were inen nit zu
thuen , noch anzuenemmen vermüglich und dabey grösslich zu besorgen,
so sy gleichwol gegen und mit denen von Hard in ain gemai ne anlag
und verwuerung einliessen, es were inen baid ers eits nit müglich solliche
lange wüerer zueerhalten. Derhalben sy sich selbs und das irig sovil
müglic h, erretten und verw ueren wöllen. Doch denen von Hard in iren
nöten nac hpürlic h hilf un abgesc hlagn haben mit pit und begern die herrn
commissarien und ire beysitz wo llen sollichen eingel e gten Vertragsbrief
bleiben lass en und inen darwider ichts beschwerlichs aufladen . Auch die
von Hard und ire mit verwon ten von ihrem begeren abzuesteen weisen
güetlic h. Wo nit, wei ten sys auch zu der herrn commissarien und irer
beysitzer erkanntnus setz en.

Als nun baid parthey en iren noturften disen gantzen tag vor den
herrn commi ssarie n und ihren beysitzern gegenainander gebrauchn
und fürwenden und ye mer wuerungen und undienstlicher handlun
 gen underfiengen, doch vorste ends grun ds verhärten, haben sich
berüe rte herrn comm issa rien am zins tag morgens darnach auf den
augen sche in der spennigen wuerer, wasserschenden und darhinder ligenden
 güeter v erfüegt, dieselbigen allenthalben beri tten und nach n oturft
besichtigt, auch die partheyen daselbst abe rmalen nach noturft gegenainander
 verhört und nach genue gsam er verhör- und Besichtig u ng berüerter
spennen un derfan gen güetlich zwisc hen den partheyen zuehandlen und
der halben etliche mitel abgeredt, den partheyen fürgeschlagen, aber auf
die selbige n bey bemelten par theyen ni ehtz fruchtbars handie n noch erheben
 mögen. Derhalben baid partheyen die herrn commis sar ien und ire
beysitz widerumb ersue cht haben, sich an heut dato widerumb auf den
augen s chein zuver füegen und weite der spennigen wuere r und güeter abzuemessen,
 ung ezweiflt so das beschehn, würden die herrn commissarien
und ire beysitz den span dermassen im augenschein befinden und sovil
beri chts empfahen, das die sachn nochmaln güetlich hingelegt und ferer müee,
widerwill und uncosten, so hieraus erwachsen möcht e v erhüet wü rde. Des
nun die herrn comm iss arien und ir beysitz zueerörterung sollicher spenn en
guetwillig gethon.
' Als nun verrere besic htigu ng auf den spennigen wuern beschehen
und grosser unl ei dlicher schad, so denen von Hard an iren güeter n
und wasserwörn, durch das wa sser die Ach begeg net auch etwas
ungleichait, so inen mit macb ung der wuer auf erleg t worden, befund en
ist, haben die vilgemelten herrn com miss arien sambt iren beysitzen abermalen
 entzwischen den par theyen müglichs vleiss gehan dlet, sy angeregter
spenn halben güetlich zuverainen und zuvertragen und auf vilfällig e
underhandlung und fü rgeschlagne mitel sy zu baiden thailen dahin bered t
ünd vermügt, das sy sich in gemai ne w uerung mit und geg ene inandern
anzuenemmen bewilligt und sich der halben die herrn commissarien und
            
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