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hier in ange sehen er Stellung lebe nd, wurde er der Begründer der prote
stant ischen Linie sei nes Geschlecht es in Lindau und Jsny (f 1566)/) Sein
Enkel David v. Pa ppus, geb. 1563, trat wieder zur katholischen
Kirch e zurück und wurde erzfurstlicher Vogtei verw al ter zu Bludenz.
Der vorge nannte Othmar II. Pappus v. Tratzberg, geb. zu Feld
kirch 154.3, gest. 1616, nachmals Stadtammann hie rselbst in den Jahren
Epitaph der Pappus v. Tratzberg an der Pfar rkir che Bregenz.
(Phot. Hans Hämmerle, Bregenz.)
1602, 06, 10, 14, pflanzte den Hauptstamm seines Geschlec ht es fort. Noch
in jungen Jahren, im Jahre 1565, begab er sich zur kais erlich en Armee,
wurde hier der vertrau tets te und liebs te Hauptm ann des Grafe n Jakob
Hannibal von Hohenems, sein es Kriegsober s te n; 1574 trat er in spanische
Dienste . Er besaß zuf olge sein er Heir at mit Kathari na Vo gler, sein er er
sten Frau, von 1582 bis 91 den Ede lsitz Amberg bei Feldkirch, den er
im letzteren Jahre an den Hubmeister Georg v. Altmannshausen ver
ka ufte. °)
Aus sein er zwei ten Ehe mit Barbara v. Furtenbach zu Schrägenberg
hatte Oth m ar IT. sieben Söhne und vier Tochter. Der älteste von di esen
Söhnen aus z weiter Ehe war Jo hann Andreas I., geb. 1594 zu
Feldkirch. Unter ihm nahm seine Fam ilie einen bedeutenden Aufstieg und
eine glanzvoll e Entwicklung. Er war Haupt mann, soda nn der Erzherzöge
von Oesterreich Ferdin and Karl und Sigmund Franz Rat und Regim ents
kanzler zu Innsbruck, ferner fürstb i sch. Augsburg. Geheimrat und Kanz
ler. Für seme und sein er Vorfahren Verdienste erhie lt er von Kaise r
ไ Stammb aum seiner Linie bei Bucelin, aa. O., S. 463; vgl. Schoch, aa. £)., S. 268;
Q.st, o., S. 48—6 9.
9) W.-Merkle, II., S. 228 f.; Ludewig, aa. O., S. 119 (87).