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Full text: Die Burgen und Edelsitze Vorarlbergs und Liechtensteins. Band 2

Bludenzer 
Adelssitze 867 
ft tan ชิ)ใน! I er;8) 1810 ging es durch Kauf an den nachmaligen Bür­ 
germeister B a si l W 0 0, den Vater des nachmaligen langjährigen 
Bürgermeisters Josef Wolf (t 1909) über. Der zeit ist es lM Besitz 
von Gebhard Heinzle's Erben (Franz Eggler), die es neuestens 
renovierten und im Innern modern umbauten. 
3) Bgl. Dr. F. Hirn: „Vorarlib. Erhebung im I. 180 9", S. 84—91 etc. 
4) Ueber die Verschiedenheit diese r Fcrm ilie von den Feldkircher Frei non Schönste in 
siehe oben, De schr. „Ro tner Schlößch en", S. 740—2. 
5) Dr eses Tor üb erwölbte die Straßen einfah r t zwischen dem Fängerlchaus und der 
St cv d tapotheke; siehe Fleisch-L e Up recht, aa. O., 'S. 51, Anm. 2; Abbild, nach Rekonstr. S. 50. 
— Ueber die ander en noch bestehenden oder abgegangenen Stadttor e siche Gorbach: ,/A lt- 
Bludenz", aa £>.1, S. 44, Anm 8 
Ehemaliges Kapuziner- oder Montafoner-Tor in Blud enz. 
(Rekonstruktion von Dir. Jak. Zehly, Bludenz.) 
Weiters ist hier zu nennen das einstige Wohnhaus der alten 
Bludenzer Famili e Frey, die besonders in der älteren Zeit, beginnend 
mit 1522, der Stadt eine Anzahl Bürgermeister stellte. ') Das Frey's che 
Haus steht in der Mühlgasse. 
Ebenf alls nicht als Adelssitz, aber doch als ein bemerkenswertestes 
„P atrizier -Haus in der Stadt mag hier erwäh nt sein das Zängerle- 
H a u s (früh er Gasthaus „zur Sonne") neben dem ehemaligen, 1846 
niedergertssenen Ka puz ine rtor.5) Die stilvolle Auss tat tung dieses Hau ses 
bekundete Ehede m den^Reichtum und Kunstsinn des seinerzeitig en Besitzer s 
Josef Mart in Sebastian Zängerle , Kürschners und Salz­ 
faktors . Zängerle, geb 1744, gest. 1818, war im Jahre 1806 zur Zeit des 
Ue bergan ges des Landes an Bayern Bürgermeister der Stadt. Im Auf­
	        
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