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Full text : Zur Geschichte des Schlosses Feldkirch (Schattenburg) in der Zeit von 1778-1825

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ein stuck gut gena nnt der lange baumgarten, in welchem ein
krautgart, obswachs, wiesen und äcker begriffen, alles näc hst vor bemeltem
schloß hin aus in einem einfang gelegen. Stoßt einerseits gegen dem
sch loß an die allgem ein, so man die Göfne r Staig nennet, zur anderen
oberen Seiten gegen den Stein an die gem eine fahrstraß, zur dritten Seit en
an das elendbi ld und gem eine straß . Zur vierten Seiten an Johann Jakob
Pappus hal den und Weingarten, dergleichen stattamman Andre Kapitels
erben bäum- und krautga rte n und herrn Christian Kapitels halden und
krautgarten. Letztlichen auch an die spit al halden und Weingarten.

Wies en.

Ein wies auf Brä deris gelegen, so 6 manns mad, stossen aufwe rt an
Jos Albre chten und Jos Linsen und Hanse n Ab Bre deris wiesen, abwert
an Lutz Brunner und einwer t an der herrschaft gut er.

Item mehr ein wies gena nnt die Thomannin in Litschis bey Gisingen
gelegen ist 12 mannsmad und stoßt oben an die allgemeind und an die
Naflen, abwe rt an Hans en Sturnen. Einwert an das gräb le so Kasp ar
Sch atzmann innhat, auswert an Sebastian Scha tzma nns wittib und ihre
mitverwandten.

II.

Versfeigerungsflusfdirdbung uom 5. Rpril 1779,

betreff end das’ Schloß Schatt enburg und das Hubhaus in Feldki rch nebst

den hiezu gehörigen Gütern.

Nachd em die allerhöchste entschliessung erfolget, daß das landes ­
für stliche schloß Schattenburg soweit sich die amtliche woh nung da rinn
erstrec ket samt den darbey befin dlichen betränklichen grundstücken, desgle
 ichen das la ndesfürstlic he rentamthauß an den meistsc hla gen den versilbere
 t werden sollen, so wird hievon dem pu blico zum vora us ein kurz er
entwurf im folgenden mitgetheilet.

Das la ndesfürstli che schlo ß ist auf einer angenemen anhöhe gleich
ob der Stadt , darinn mehre re zim mer und kammern, ein kap pel, ein eigener
brunnen; das aussehen ist ausnehmend und mit einem rein und gesunden
lüft verkn üpfet. Das schloß wird entweder zur weite ren woh nung oder
hiervo n die material i en verkaufet. Letztere sind um 1545 ü angeschlagen.
Darb ey ist ein pferd- und vi ehstahl nebst einem besonderen tränkbrunnen,
ein Weing arten von 9 pfund lohn reeb en und sehr gutem gewechs ein
kraut e igarten, zwey gü tter von 50 mittmel. Dann zwey wiesen, wovon die
einte 10 und die an dere 6 mannsmad haltet
            
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