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und von den Hofleute n weiter verführt werden, bleibt in
Kraft, so wie auch das Regl'erungserkenntniß zu Frei
burg vom 24. April 1781 hinsichtlich der Straße, wel
che die Gemeinde dnrch das Dorf in einer Str ecke von
beiläufig 2482 Klaftern zu bauen und zu unterhalten
hat; dafür erhält sie den vierten Theil des Fuhrverdien-
stes der oben benannten Gerichte, und von dem entfal
lenden Weggeld e 90 fl. jährlich.
Die Erbtochter der Grafen von Ems M. Rebecca
ließ sich hie rauf den 23. Herbstmonat 1792 huldigen,
und am 22. Juli 1795 ein Dekre t ausfertigen, in wel
chem sie alle ihr gehörigen Leibeigene n frei gibt; sie be
liefen sich ans 102 Köpfe, nä mlich 29 Männer, 22
Wei ber nnd 51 Kinder.
12. Landesordnung der freien Reichöherr schaft
Blumenegg.
Von diesem Land esthei le konnte man keine Behelfe,
die in ein hohes Alter reichen, aufbringen; die vorlie
gende Landesordnung ging von denl Stif te Weingarten
aus, und ist aus einer Abschri ft, die im Jahre 1768
von einem Bauersmann gemacht wur de, zusammen ge
zo gen. a.
Erblo se Güter fallen der Herrsch aft zu.
Dergl eichen Fälle , in welchen die Herrschaft das
Rechi hat, eine Ver laffenscha f t an sich zu ziehen, sind
folgende angegeben:
1. Wenn eine Perso n stirbt, die kein Ehegemahl nach
sich läßt, und inner dem zehnten Grad sich keine Ver
wa ndten als Erben ausweisen ckönnen.
2. Ist ein Ehegemahl oder Verwandtes inner dem dem