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che einen Betr ag in barem Gelde zur Hand, der im Ver
gleich e mit früher n Zeiten als groß angesehen wurde. — In
der Weberei kam der sogen annte Sch nell schuß in Gang,
bei dem das Schiffchen durch Federk raft hin und her ge
schnellt, und sehr breite Stücke gewoben wer den konnten.
Dieß gab wied er dem Drechsler Verdienst, der sich mit
Verfer t igung der Schiffchen nach Abzug für das Mate
rial täglich auf 3 fl. bringen konnte. — Die fertig en
Baumwollze uge wurden mit Bl umen น. dgl. bezeic hnet,
kamen auf die Stickrahme, und nicht nur Mädchen, son
dern auch das männliche Geschlecht sah man mit dem
Flach- und Hohl stiche , mit Ausnähen oder Ausschne i den
der Fäden aus geblümt gewobe nen Zeu gen beschäftiget.
In dem fleißigen Dornbirn allein arbeiteten im Jahre
1796 an 600 Weber, jedes fertige Baumwollstück brachte
dem Man u fakturherr n einen Duk aten reinen Gewinn, und
der Gesammtverdicnst wurde da mals auf 60, 000 fl. jähr,
lich angeschlagen.
Maschinengarn. Währen d der bai er ischen Regierungs
zeit von 1806—1814 mach te man in Dornbirn den Ver
such, den Flachs mechanisch zu spinnen, und die Lein
wandmanufaktur, we lche vor etwa 200 Ja hren eine vor
zügliche Beschä ftigung des Lande s ausmachte, wied er em,
por zu bringen; so, lautete wenigstens der Titel, unter
wel chem das Gew erbe erscheinen sollte. Der Zweck wurde
nicht erreicht, und wollte man die Ausgaben für Ge
bäud e, Wasserleitung und Maschinenbestandtheile nicht
umson st gemacht habe n, so mußte sich die Anstalt in eine
Baumwollspinnerei umändern. Vergleicht man die Be
handlung der Baumwolle, ihre Rei nigung von Samen
körnern, und das Lockern durch Schla gen mit Stäbchen
aus frei er Hand, die Charten- und Sp innst ühle rc. mit mit