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Full text: Vorarlberg. Erster Band

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englischem Filz ober Flan ell überzogen und durch Dampf 
erwärmt sind, so daß tu feder Minute 30 Fuß Pap ier 
von der obigen Breite geliefert werde n, und nach 10 
Minuten vom Anfänge des Auslauf ens ist das Pa pier 
schon zum Schreiben fertig. Die beliebige Form der gro­ 
ßen oder kleinern Bogen wird ihm durch Schneiden schon 
in der Fabrik gegeben; 28 — 30 Personen find en da 
ihr Brod. 3. 
Erden und Metalle. 
Die Töpfer kunst steht noch auf einer niede rn Stufe, 
und ist auf Verfe rtigu ng der irdene n Oefen und des ge­ 
meinen Thongeschirres, das dem Feuer nicht ausgesetzt 
wird, bes chrän kt. Das Kochgeschirr wird deswegen aus 
Schwaben in vielen Ladung en auf die Märkte geb racht, 
oder zum Verschleiße in Niede rlage n gegeben. Die Ur­ 
sache soll in dem Mangel tauglicher Hufuererde liegen, 
und selbst zu den gemeinsten Arbeite n wird sogenannte 
Hamb acher - und Hube rde gebrauc ht, von w elchen es fette 
und magere Sort en gibt. Meisten s wird sie von Tiro­ 
lern, die mit Südfrüchten nach dem übrigen Deutschl and 
handeln, als Rückfuhr eiugebracht, der Ha fner prüft die­ 
se lbe, in wiefern er ma gere oder fette Erde unter seinen 
gelben Thon brauchen kann. — Es ist kaum zu glauben, 
daß bei einer bessern Forschung durch Sachverst ändig e 
nicht auch eilte taugliche Töpfere rde gefunden, oder die 
vorhand ene durch Kunstvortheile verb essert werden könnte. 
Einen Beleg hiezu gibt das Dorf Krumbach im Bregen­ 
zerwalde, wo eilt aus Frankreich zum Bes uche heimkeh­ 
render Ha fner die in der Gegend vorfindi ge Erde für 
geeignet erkannte, Fayence — hier fälschlich Stei ngut 
genann t — zu verfe rtige n. Die Probe gelang, und seit 
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