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muß hier nicht näher vorgestellt werden; es sei auf die Vor rede
verwiesen, die auch über die Quellen Rechenschaft ablegt: ge
druckt e und ungedruckte Chroni ken, vor allem aber auch Ur
kunden. Merkl e selbst kon nte manche Ergä nzungen vorneh
men, und das umso mehr, weil das Ve rständ nis für die Darstel
lung der La ndesge schic hte inzwischen gewachsen war. Als ein
Beis piel für viele sei der Hohenemser B eamte Franz Xaver
Seewa ld (175 6-1834 ) genannt. Dieser hatte bereits 1823, ein
Jahr nach dem Tod Weizeneggers die erste Anre gung zu einem
zu gründenden Vorarlberger Museum gema cht, das dem da
mals begründeten Tiroler Nationalmuseum an die Seite ge
stellt we rden so llte.
Über sein Hauptwer k „Vorarlberg“ hinaus hinterließ Weize n
egger ein reiches schriftstellerisches Erbe:
1. Die heilige Mess e, das schönste und beste Belebungsmittel
unserer heiligen Religi on (Primizp redig t ). Brege nz (Bren
tano) 1811.
2. Gebethbüchlein für katholische Christen. Bregenz (Bren
tano) 1815; auch Augsburg (Doll ) 1820.
3. Gebethbüchlein für Kinder. Brege nz (Brentano) 1816.
4. Itha Grä fin von Toggenburg. Augsburg (Doll), 4. Auflage
1820.
5. Hirlanda, Herzogin von Bretagne. Augsbur g (Doll), 2.
Auflag e 1820.
6. Fi delis von Sigmaring e n. Augsburg (Doll), 1. Auf lage
1813,2. Auflage 1820.
7. Die Feyer des 50jährigen Priesterthums (Sekundizrede).
Augs burg (Doll) 1820.
8. Gelehrten-Lexikon der katho lische n Geistlichkeit
Deutschlands und der Schwe iz. Landshut (Thomann)
1821/22.
9. Das alte Bergschloß Bregenz. Lithographie. Lindau 1820.
Weizenegger kam wiederholt mit der Zensurbehörde in Kon
flikt. Bereit s 1819 fiel er auf, als er sich in der Schweiz im Gast
haus Ka rrischh olz bei Steinach mit Sailer und einig en anderen anderen